
Natürliche Hormontherapie
Wir gleichen Hormonmangel mit bioidentischen Hormonen aus – individuell geplant, sorgfältig abgewogen und regelmäßig kontrolliert.
Frauenheilkunde · Hormonstörungen
Ursachen verstehen. Individuell behandeln.
Zyklusstörungen, Brustspannen, Schlafprobleme oder Erschöpfung können hormonelle Ursachen haben. In unserer Praxis in München klären wir Hormonstörungen gründlich ab – mit ausführlichem Gespräch und Hormonanalyse. Prof. Dr. Schulte-Uebbing bezieht dabei auch die Schilddrüse und mögliche Umweltfaktoren ein.

Wann Sie zu uns kommen
Ihre Periode kommt zu früh, zu spät, bleibt aus oder ist sehr stark. Auch Schmierblutungen vor der Regel können hormonell bedingt sein.
Brustspannen, Wassereinlagerungen, Reizbarkeit oder Kopfschmerzen in der zweiten Zyklushälfte können auf ein Ungleichgewicht von Östrogen und Progesteron hinweisen.
Erschöpfung, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen oder Gewichtszunahme ohne erkennbaren Grund – dahinter können Hormone oder die Schilddrüse stecken.
Bleibt eine Schwangerschaft aus oder verändert sich Ihr Zyklus ab etwa Mitte 40, lohnt sich ein genauer Blick auf Ihre Hormone.
Unser Ansatz
Hormone wirken nicht isoliert. Östrogen, Progesteron, Schilddrüsenhormone, Stresshormone und Insulin beeinflussen sich gegenseitig. Deshalb schauen wir auf das Gesamtbild. Im ersten Gespräch nehmen wir uns Zeit für Ihren Zyklus, Ihre Beschwerden, Ihre Lebensumstände und Ihre Vorgeschichte. Eine gezielte Hormonanalyse im Labor, abgestimmt auf Ihren Zyklustag, und bei Bedarf ein Ultraschall ergänzen das Bild. Auch mögliche Umweltbelastungen beziehen wir ein. Die Behandlung reicht von naturheilkundlichen Ansätzen über eine natürliche Hormontherapie mit bioidentischen Hormonen bis zur leitliniengerechten Hormonbehandlung. Unser Ziel ist, Hormon-, Immun- und Nervensystem sowie Stoffwechsel und Psyche wieder in Einklang zu bringen.
Naturheilkundliche Verfahren ergänzen eine sorgfältige Diagnostik und leitliniengerechte Therapie, ersetzen sie aber nicht – ihr Nutzen ist nicht für jede Anwendung belegt, deshalb besprechen wir offen, was in Ihrer Situation sinnvoll ist.
Sorgfältig und persönlich
Wir fragen nach Zyklus, Blutungen, Beschwerden, Schlaf, Stimmung, Gewicht, Medikamenten und Lebensumständen. Ein Zyklustagebuch über einige Monate ist dabei eine große Hilfe.
Wir bestimmen die Hormone, die zu Ihren Beschwerden passen – etwa Östradiol, Progesteron, Schilddrüsenwerte oder männliche Hormone. Der Zeitpunkt im Zyklus ist dabei entscheidend.
Der Ultraschall zeigt Gebärmutterschleimhaut und Eierstöcke, etwa Eibläschen, Zysten oder Myome, die Zyklusstörungen erklären können.
Wo es sinnvoll ist, gleichen wir einen Mangel mit bioidentischen Hormonen aus, zum Beispiel mit bioidentischem Progesteron.
Eine Unterfunktion oder Hashimoto-Thyreoiditis kann den Zyklus stören. Deshalb beziehen wir die Schilddrüse in Diagnostik und Behandlung ein.
Phytotherapie, Akupunktur, Lasertherapie und Mikronährstoffe können die Behandlung ergänzen. Mögliche Belastungen durch hormonell wirksame Umweltstoffe besprechen wir mit Ihnen.
Aus der Forschung
In mehr als vier Jahrzehnten sind über 400 wissenschaftliche Publikationen entstanden – zu Gynäkologie, Onkologie, Umweltmedizin, Hormonen, Immunologie und Naturheilkunde. Dieses Wissen fließt in die Sprechstunde Ihres Frauenarztes in München ein.
Integration der Traditionellen Westlichen Medizin (TWM) in die moderne Frauenheilkunde (Teil 2): Beispiele Zyklus-Störungen, Hypomenorrhöe, Amenorrhöe, Zeitschrift für Angewandte Komplementärmedizin, 08/ 2023, S. 50 ff.
Schadstoffe als Ursache oder Auslöser endokriner Störungen und chronischer Erkrankungen. Aminosäuren in der Prävention oder Therapie dieser durch Schadstoffe (mit) ausgelösten Erkrankungen, Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin 2018; 16(03): 15-21
Hormonell wirksame Substanzen im Trinkwasser und deren Auswirkungen auf das Hormonsystem der Frau., gyn (23) 2018, S. 354-364
Prävention des Mammakarzinoms – endokrinologische und toxikologische Aspekte. Die Rolle von Östrogendominanz, Schilddrüsenunterfunktion, Morbus Hashimoto, NNR-Schwäche, Progesteron- und Insulinresistenz – mögliche Effekte endokriner Disruptoren, Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 27, Nr. 1/ 2015, S. 26–37
Passt das zu mir?
Sehr starke Blutungen mit Schwindel, akute starke Unterbauchschmerzen oder Blutungen in der Schwangerschaft gehören sofort ärztlich abgeklärt. Wenden Sie sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 oder im Notfall an den Notruf 112. Bleibt die Periode aus, kann auch eine Schwangerschaft dahinterstecken.
In vier Schritten
Rufen Sie uns an unter 089 299655 oder buchen Sie online über Doctolib. Bringen Sie vorhandene Laborwerte und, wenn möglich, Ihre Zyklusaufzeichnungen mit.
Wir nehmen uns Zeit für Ihre Beschwerden und Ihre Vorgeschichte. Es folgen Untersuchung und Ultraschall; die Blutentnahme planen wir passend zu Ihrem Zyklustag.
Wir besprechen die Ergebnisse ausführlich mit Ihnen und erstellen einen individuellen Behandlungsplan – schulmedizinisch, naturheilkundlich oder beides.
Wir begleiten Sie, kontrollieren Beschwerden und Werte und passen die Behandlung an, bis sie zu Ihnen passt.
Transparent von Anfang an
Die Abklärung von Hormonstörungen bei Beschwerden übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung. Privat Versicherte rechnen nach ihrem Tarif ab. Manche erweiterten Laborwerte und naturheilkundlichen Verfahren sind für gesetzlich Versicherte Selbstzahlerleistungen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Ob Ihre Kasse ein Hormonpräparat erstattet, hängt vom Präparat ab. Wir informieren Sie vor der Untersuchung und Behandlung, welche Kosten entstehen.
Das sagen unsere Patientinnen
„Ich bin seit vielen Jahren Patient bei Prof. Dr. Schulte-Uebbing und wurde immer sehr freundlich und zuvorkommend behandelt. Das Personal ist sehr freundlich und der Arzt sehr kompetent. Prof. Dr. Schulte-Uebbing nimmt sich immer Zeit, mich kompetent zu …“
„Herr Prof. Dr. Schulte-Uebbing ist ein hochkompetenter Frauenarzt und Umweltmediziner mit langjähriger Erfahrung, den ich absolut weiterempfehlen kann. Ich habe diese Praxis vor rund 20 Jahren aufgrund umweltmedizinischer Aspekte aufgesucht und wurde seither …“
„Nach meinem Umzug nach München war ich auf der Suche nach einem neuen Frauenarzt und bin auf diese Praxis gestoßen. Vom ersten Termin an habe ich mich rundum gut aufgehoben gefühlt. Das gesamte Praxisteam ist außergewöhnlich freundlich. Die Arzthelferinnen …“
Fachwissen, verständlich erklärt
Die Hintergründe ausführlich – zum Aufklappen.
In der ersten Zyklushälfte reift unter dem Einfluss von Östrogen ein Eibläschen heran, und die Gebärmutterschleimhaut baut sich auf. Nach dem Eisprung bildet der Gelbkörper Progesteron. Es bereitet die Schleimhaut auf eine mögliche Schwangerschaft vor und wirkt ausgleichend. Bleibt eine Schwangerschaft aus, sinkt der Progesteronspiegel, und die Periode setzt ein. Gesteuert wird dieser Kreislauf vom Gehirn, über Hypothalamus und Hirnanhangdrüse. Auch Schilddrüse, Nebennieren und Stoffwechsel greifen ein. Gerät ein Glied dieser Kette aus dem Takt, kann sich das unterschiedlich zeigen: in Zyklusstörungen, Beschwerden vor der Periode, Stimmungsschwankungen oder Problemen beim Schwangerwerden.
Von Östrogendominanz spricht man, wenn im Verhältnis zum Progesteron zu viel Östrogen wirkt. Das muss nicht heißen, dass der Östrogenspiegel hoch ist. Häufig fehlt eher Progesteron, etwa wenn der Eisprung ausbleibt oder der Gelbkörper zu schwach arbeitet (Gelbkörperschwäche). Das kommt besonders in den Jahren vor den Wechseljahren vor, aber auch bei Stress. Typische Beschwerden sind Brustspannen, Wassereinlagerungen, starke oder unregelmäßige Blutungen, Reizbarkeit und Schlafstörungen. Der Begriff Östrogendominanz stammt vor allem aus der integrativen Frauenheilkunde. In der Leitlinienmedizin spricht man eher von Gelbkörperschwäche oder Zyklen ohne Eisprung. Prof. Dr. Schulte-Uebbing hat dazu unter anderem „Hashimoto-Thyreoiditis, Östrogen-Dominanz und Progesteronmangel“ (ZAEN, 2012) veröffentlicht.
Ein Zyklus dauert nicht bei jeder Frau gleich lang, und kleine Schwankungen sind normal. Zyklusstörungen zeigen sich ganz unterschiedlich: als zu häufige, zu seltene oder ausbleibende Blutungen, als sehr starke oder lange Blutungen oder als Zwischen- und Schmierblutungen. Die Ursachen sind vielfältig. Dazu gehören Stress, starke Gewichtsveränderungen, intensiver Sport, Schilddrüsenerkrankungen und ein erhöhter Prolaktinspiegel. Auch das polyzystische Ovarsyndrom (PCOS), Myome, Polypen und der Übergang in die Wechseljahre kommen infrage. Deshalb beginnen wir nicht mit einer Therapie, sondern mit der Suche nach der Ursache. Ansätze der Traditionellen Westlichen Medizin beschreibt Prof. Dr. Schulte-Uebbing in „Integration der Traditionellen Westlichen Medizin (TWM) in die moderne Frauenheilkunde (Teil 2): Beispiele Zyklus-Störungen, Hypomenorrhöe, Amenorrhöe“ (Zeitschrift für Angewandte Komplementärmedizin, 2023).
Die Schilddrüse ist eng mit den weiblichen Hormonen verbunden. Eine Unterfunktion kann Zyklusstörungen, Erschöpfung, Gewichtszunahme, depressive Verstimmungen und Probleme beim Schwangerwerden mit sich bringen. Eine verbreitete Ursache ist die Hashimoto-Thyreoiditis, eine Autoimmunentzündung der Schilddrüse. Prof. Dr. Schulte-Uebbing beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Zusammenspiel von Hashimoto, Progesteronmangel und Östrogendominanz. Dazu veröffentlichte er unter anderem „Depressive Verstimmungen, Müdigkeit, Leistungsschwäche – Morbus Hashimoto: Häufig übersehene wichtige (Teil-)Ursache“ (gyn, 2014). Deshalb gehören Schilddrüsenwerte bei uns zur Hormonabklärung. Mehr dazu lesen Sie auf unserer Seite zu Hashimoto.
Manche Stoffe aus Alltag und Umwelt können wie Hormone wirken oder das Hormonsystem stören. Fachleute nennen sie endokrine Disruptoren. Dazu zählen zum Beispiel bestimmte Weichmacher (Phthalate) in Kunststoffen und Kosmetik, manche Duftstoffe, Pestizide und Schwermetalle. Prof. Dr. Schulte-Uebbing befasst sich seit vielen Jahren mit ihrer möglichen Rolle bei hormonellen Erkrankungen. Er veröffentlichte unter anderem „Hormonell wirksame Substanzen im Trinkwasser und deren Auswirkungen auf das Hormonsystem der Frau“ (gyn, 2018). Ein weiterer Beitrag heißt „Phthalate als Endokrine Disruptoren“ (Gyn- Aktiv, 2019). Aus diesem Grund ist unsere Praxis auch nikotin- und parfümfrei. Im Gespräch besprechen wir, wie Sie unnötige Belastungen im Alltag verringern können.
Gute Fragen. Klare Antworten.
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an – wir nehmen uns Zeit.
Wenn Ihr Zyklus unregelmäßig ist, die Periode ausbleibt oder sehr stark ist. Auch wenn Sie vor der Periode deutlich leiden, sich ohne Grund erschöpft fühlen oder ungewollt nicht schwanger werden. Veränderungen in den Jahren vor den Wechseljahren sind ebenfalls ein guter Anlass. Im Gespräch klären wir, welche Werte sinnvoll sind.
Das hängt von der Fragestellung ab. Manche Hormone bestimmt man in der Regel in der ersten Zyklushälfte, Progesteron dagegen in der zweiten Zyklushälfte nach dem Eisprung. Wir sagen Ihnen genau, wann die Blutentnahme sinnvoll ist. Notieren Sie dafür den ersten Tag Ihrer letzten Periode.
Von Östrogendominanz spricht man, wenn im Verhältnis zu Progesteron zu viel Östrogen wirkt – meist, weil Progesteron fehlt. Typisch sind Brustspannen, Wassereinlagerungen, starke Blutungen und Reizbarkeit vor der Periode. Der Begriff stammt vor allem aus der integrativen Frauenheilkunde. Mit Gespräch und Hormonanalyse klären wir, ob ein Ungleichgewicht vorliegt.
Je nach Ursache ist das möglich. Manchmal genügt es, Stress, Schlaf, Ernährung oder Gewicht in den Blick zu nehmen oder eine Schilddrüsenerkrankung zu behandeln. Ergänzend setzen wir Phytotherapie, Akupunktur oder Mikronährstoffe ein. Wo Hormone sinnvoll sind, besprechen wir auch eine natürliche Hormontherapie mit bioidentischen Hormonen.
Ja. Schilddrüsenhormone beeinflussen Eisprung, Zyklus und Fruchtbarkeit. Eine Unterfunktion oder eine Hashimoto-Thyreoiditis kann Zyklusstörungen, Erschöpfung und Probleme beim Schwangerwerden mit sich bringen. Deshalb prüfen wir bei Hormonstörungen auch die Schilddrüse. Mehr dazu lesen Sie auf unserer Seite zu Hashimoto.
Hormonelle Verhütung überdeckt den natürlichen Zyklus. Eine Hormonanalyse unter der Pille ist deshalb nur eingeschränkt aussagekräftig. Auch nach dem Absetzen kann es einige Zeit dauern, bis sich der Zyklus wieder einspielt. Ändern Sie Ihre Verhütung bitte nicht ohne Rücksprache – wir besprechen gemeinsam, wann eine Untersuchung sinnvoll ist.
Das ist sehr unterschiedlich. Hormone brauchen Zeit: Oft lässt sich die Wirkung einer Behandlung erst nach einigen Zyklen beurteilen. Wir kontrollieren Beschwerden und Werte in Abständen und passen die Behandlung an. Eine feste Dauer können wir vorher nicht nennen.
Bei Beschwerden übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die medizinisch notwendige Diagnostik. Erweiterte Laborwerte, die darüber hinausgehen, sind Selbstzahlerleistungen nach der GOÄ. Private Versicherungen erstatten je nach Tarif. Wir informieren Sie vor der Blutentnahme, welche Kosten entstehen.
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Wir betrachten Morbus Hashimoto mit Schilddrüse, Hormonen und Kinderwunsch im Zusammenhang und begleiten Sie ganzheitlich.
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Beim polyzystischen Ovarsyndrom klären wir Zyklus, Hormone und Stoffwechsel gründlich ab und begleiten Sie individuell – auch bei Kinderwunsch.
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