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Wechseljahre
Wir begleiten Sie durch die Wechseljahre – mit Zeit für Ihre Fragen, Hormonanalyse und Behandlung mit oder ohne Hormone.
Frauenheilkunde · Osteoporose
Rechtzeitig an die Knochen denken.
Nach den Wechseljahren verlieren die Knochen schneller an Dichte – oft lange unbemerkt. In unserer Praxis in München schätzen wir Ihr persönliches Risiko ein, klären gründlich ab und verbinden leitliniengerechte Vorsorge und Therapie mit Vitamin D, Bewegung, Ernährung und ergänzenden Infusionen.

Wann Sie zu uns kommen
Ihre Wechseljahre haben begonnen oder liegen hinter Ihnen, und Sie möchten wissen, wie es um Ihre Knochen steht.
In Ihrer Familie gibt es Osteoporose, Sie sind sehr schlank, rauchen oder nehmen seit Längerem Kortison ein.
Sie hatten einen Bruch nach einem leichten Sturz, sind kleiner geworden oder haben neue Rückenschmerzen.
Osteoporose ist bekannt, und Sie suchen eine Begleitung, die Therapie, Hormone, Vitamin D und Lebensstil zusammen betrachtet.
Unser Ansatz
Osteoporose entwickelt sich über Jahre und lässt sich früh erkennen. Deshalb fragen wir gezielt nach Risikofaktoren, schauen auf Hormone, Vitamin D und Knochenstoffwechsel und empfehlen, wenn sinnvoll, eine Knochendichtemessung. Die Behandlung folgt den aktuellen Leitlinien: Bewegung, kalziumreiche Ernährung, ausreichend Vitamin D und – bei erhöhtem Bruchrisiko – knochenstärkende Medikamente. Für Frauen in den Wechseljahren besprechen wir auch eine Hormontherapie. Ergänzend bieten wir Infusionen mit Mikronährstoffen für die Knochengesundheit und Akupunktur bei Schmerzen an. Unser Ziel ist, Ihre Knochen und Ihre Beweglichkeit möglichst lange zu erhalten.
Infusionen mit Mikronährstoffen und Akupunktur setzen wir ergänzend ein – sie ersetzen keine leitliniengerechte Osteoporose-Therapie, ihre Wirkung auf die Knochen ist wissenschaftlich nicht gesichert, und was für Sie sinnvoll ist, besprechen wir offen.
Sorgfältig und persönlich
Wir fragen nach Brüchen, Familie, Medikamenten, Wechseljahren, Ernährung, Bewegung und Rauchen und schätzen daraus Ihr persönliches Risiko ein.
Vitamin D, Kalzium, Knochenstoffwechsel, Schilddrüse und Sexualhormone geben Hinweise auf Ursachen und auf Lücken, die sich gezielt ausgleichen lassen.
Je nach Risiko empfehlen wir eine Knochendichtemessung. Sie zeigt, wie es um Ihre Knochen steht, und ist Grundlage für Therapieentscheidungen.
Bewegung, Krafttraining, Sturzvorbeugung, Kalzium über die Ernährung, Vitamin D und bei Bedarf knochenstärkende Medikamente – abgestimmt auf Ihr Risiko.
Eine Hormontherapie mit Östrogen kann dem Knochenabbau entgegenwirken. Ob sie für Sie passt, auch als natürliche Hormontherapie, besprechen wir individuell.
Ergänzend bieten wir Infusionen mit Mikronährstoffen an, die die Knochengesundheit unterstützen sollen – individuell zusammengestellt und vorher mit Ihnen besprochen.
Aus der Forschung
In mehr als vier Jahrzehnten sind über 400 wissenschaftliche Publikationen entstanden – zu Gynäkologie, Onkologie, Umweltmedizin, Hormonen, Immunologie und Naturheilkunde. Dieses Wissen fließt in die Sprechstunde Ihres Frauenarztes in München ein.
Vitamin D – ein wichtiges und interessantes Hormon, Ihre Gesundheit, 5- 2015
Vitamin D Substitution and Treatment in Menopause and in Anti Aging Medicine, Anti Aging Symposion, University of Oradea, 23.11.2011
Vitamin D in der Gynäkologie, Congress, German Society Anti Aging Medicine GSAAM, 13. und 14. Mai 2011, München, Gasteig
Vitamin D in der Gynäkologie, Menopause Kongreß, Wien, 9.–11.12.2010
Passt das zu mir?
Nach einem Sturz mit starken Schmerzen, Fehlstellung oder wenn Sie nicht mehr auftreten können, wählen Sie bitte die 112 oder lassen Sie sich in einer Notaufnahme untersuchen. Bei plötzlichen starken Rückenschmerzen außerhalb der Sprechzeiten hilft der Bereitschaftsdienst 116 117. Knochenbrüche behandeln Unfallchirurgie und Orthopädie.
In vier Schritten
Telefonisch unter 089 299655 oder online über Doctolib. Bringen Sie frühere Knochendichtemessungen, Laborwerte und Ihre Medikamentenliste gern mit.
Wir erfassen Ihre Risikofaktoren, untersuchen Sie und veranlassen die passenden Blutuntersuchungen.
Mit den Ergebnissen besprechen wir Vorsorge oder Therapie – von Bewegung und Vitamin D bis zu Medikamenten, Hormonen oder ergänzenden Infusionen.
Wir kontrollieren Werte und Verlauf in sinnvollen Abständen und passen die Behandlung an Ihre Situation an.
Transparent von Anfang an
Gesetzlich und privat Versicherte sind bei uns herzlich willkommen. Die Krankenkassen übernehmen Abklärung und Behandlung bei medizinischem Anlass. Eine Knochendichtemessung zahlen die gesetzlichen Kassen nur unter bestimmten Voraussetzungen, etwa nach einem Bruch oder bei begründetem Verdacht; sonst ist sie eine Selbstzahlerleistung. Infusionen mit Mikronährstoffen und Akupunktur rechnen wir nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab. Wir informieren Sie vor der Behandlung, welche Kosten entstehen.
Das sagen unsere Patientinnen
„Nach meinem Umzug nach München war ich auf der Suche nach einem neuen Frauenarzt und bin auf diese Praxis gestoßen. Vom ersten Termin an habe ich mich rundum gut aufgehoben gefühlt. Das gesamte Praxisteam ist außergewöhnlich freundlich. Die Arzthelferinnen …“
„Eine sehr angenehme Praxis mit freundlichen Mitarbeiterinnen und einem kompetenten Arzt. Die Terminvergabe verlief unkompliziert, die Wartezeit war kurz und ich habe mich von Anfang an wohlgefühlt. Vielen Dank für die tolle Betreuung!“
„Kompetenter Arzt!“
Fachwissen, verständlich erklärt
Die Hintergründe ausführlich – zum Aufklappen.
Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, ist eine Erkrankung des Skeletts. Knochenmasse und Knochenstruktur nehmen ab, die Knochen werden weniger belastbar und brechen leichter – manchmal schon bei einem leichten Sturz oder ohne erkennbaren Anlass. Betroffen sind vor allem Wirbelkörper, Hüfte, Handgelenk und Oberarm. Lange Zeit verursacht Osteoporose keine Beschwerden. Hinweise können ein Größenverlust, ein zunehmender Rundrücken oder plötzliche Rückenschmerzen durch einen Wirbelkörperbruch sein. Vor allem Frauen sind betroffen, weil ihre Knochenmasse geringer ist und der Östrogenmangel nach den Wechseljahren den Knochenabbau beschleunigt. Wichtig ist: Das Risiko lässt sich früh einschätzen, und mit Bewegung, Ernährung und gezielter Behandlung lässt sich viel tun.
Östrogen schützt die Knochen, indem es den Knochenabbau bremst. Mit den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel, und der Knochenabbau beschleunigt sich in den ersten Jahren danach deutlich. Frauen mit früher Menopause, nach Entfernung der Eierstöcke oder unter einer antihormonellen Therapie nach Brustkrebs haben deshalb ein höheres Risiko. Weitere Risikofaktoren sind Osteoporose oder Hüftbrüche in der Familie, sehr niedriges Körpergewicht, Rauchen, Bewegungsmangel, eine Überfunktion der Schilddrüse und die längere Einnahme von Kortison. Eine Hormontherapie in den Wechseljahren kann dem Knochenabbau entgegenwirken. Ob sie für Sie infrage kommt, hängt von Ihren Beschwerden, Ihrem Alter und Ihren Risiken ab. Wir wägen Nutzen und Risiken mit Ihnen ab – auch für eine natürliche Hormontherapie.
Vitamin D sorgt dafür, dass der Darm Kalzium aufnimmt und es in die Knochen eingebaut werden kann. Der Körper bildet es vor allem in der Haut unter Sonnenlicht; in den Wintermonaten reicht das in Deutschland oft nicht aus. Kalzium nehmen Sie vorzugsweise über die Ernährung auf, etwa mit Milchprodukten, grünem Gemüse, Nüssen oder kalziumreichem Mineralwasser. Mehr ist nicht immer besser: Sehr hohe Mengen können schaden, deshalb gleichen wir Vitamin D nach Laborwert aus. Prof. Schulte-Uebbing beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Vitamin D, etwa in „Vitamin D – ein wichtiges und interessantes Hormon“ (Ihre Gesundheit, 2015) und „Vitamin D Substitution and Treatment in Menopause and in Anti Aging Medicine“ (Anti Aging Symposion, University of Oradea, 2011). Auch Magnesium, Vitamin K und Eiweiß spielen für die Knochen eine Rolle.
Die Knochendichtemessung ist die Standarduntersuchung zur Diagnose der Osteoporose. Dabei wird mit sehr geringer Röntgenstrahlung die Dichte von Lendenwirbelsäule und Hüfte bestimmt. Die Untersuchung ist kurz und wenig belastend. Die Leitlinie empfiehlt sie, wenn das persönliche Bruchrisiko erhöht ist, nicht als Routine für alle. Deshalb erfassen wir zuerst Ihre Risikofaktoren. Blutwerte geben zusätzlich Hinweise auf Ursachen und Mangelzustände, etwa Kalzium, Phosphat, Nieren- und Leberwerte, Schilddrüse und Vitamin D. Aus Messwert, Alter und Risikofaktoren lässt sich abschätzen, wie hoch das Bruchrisiko in den nächsten Jahren ist. Danach richtet sich, ob Bewegung, Ernährung und Vitamin D genügen oder ob knochenstärkende Medikamente sinnvoll sind.
Unter diesem Namen bieten wir Infusionen mit Mikronährstoffen an, die individuell zusammengestellt werden. Das Konzept: Vitamine und Mineralstoffe gelangen über die Vene direkt ins Blut, unabhängig von der Aufnahme im Darm. Ziel ist, die Versorgung der Knochen zu unterstützen, etwa bei nachgewiesenem Mangel oder gestörter Aufnahme. Wichtig ist die Abgrenzung: Diese Mikronährstoff-Infusionen sind keine Osteoporose-Medikamente. Es gibt leitliniengerechte knochenstärkende Wirkstoffe, die ebenfalls als Infusion gegeben werden können – das ist etwas anderes. Dass Mikronährstoff-Infusionen Knochenbrüchen vorbeugen, ist wissenschaftlich nicht belegt. Wir setzen sie deshalb nur ergänzend ein und besprechen offen mit Ihnen, ob sie in Ihrer Situation sinnvoll sind.
Knochen brauchen Belastung, um stabil zu bleiben. Krafttraining, zügiges Gehen und Übungen für Gleichgewicht und Koordination gehören deshalb zu jeder Osteoporose-Vorsorge und -Behandlung. Genauso wichtig ist es, Stürze zu vermeiden: Stolperfallen in der Wohnung entfernen, gutes Schuhwerk tragen, die Sehkraft prüfen lassen und Medikamente überprüfen, die schwindelig machen können. Rauchen und viel Alkohol schaden den Knochen. Bei Rückenschmerzen, etwa nach einem Wirbelkörperbruch, bieten wir ergänzend Akupunktur an; in unserer Praxis wird sie auch in der Schmerztherapie bei Osteoporose eingesetzt. Prof. Schulte-Uebbing ist seit Jahrzehnten Mitglied und Dozent der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄGfA). Die Wirksamkeit der Akupunktur ist nicht für jede Anwendung belegt.
Gute Fragen. Klare Antworten.
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an – wir nehmen uns Zeit.
Spätestens mit den Wechseljahren lohnt sich ein Gespräch über Ihr Osteoporose-Risiko. Früher ist es sinnvoll, wenn Sie Risikofaktoren haben – etwa eine frühe Menopause, Osteoporose in der Familie, ein sehr niedriges Gewicht, eine längere Kortisoneinnahme oder eine antihormonelle Therapie nach Brustkrebs.
Das Risiko lässt sich beeinflussen: mit regelmäßiger Bewegung und Krafttraining, kalziumreicher Ernährung, ausreichend Vitamin D, einem gesunden Gewicht und dem Verzicht auf Rauchen. In den Wechseljahren kann auch eine Hormontherapie eine Rolle spielen. Wir besprechen mit Ihnen, welche Maßnahmen zu Ihrem Risiko passen.
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Knochendichtemessung nur unter bestimmten Voraussetzungen, etwa nach einem Knochenbruch ohne größeren Unfall oder bei begründetem Verdacht auf Osteoporose mit Folgen für die Behandlung. Sonst ist sie eine Selbstzahlerleistung. Private Versicherungen erstatten je nach Tarif. Wir informieren Sie vorher.
Vitamin D ist wichtig, reicht allein aber meist nicht. Es braucht auch genug Kalzium, Bewegung und bei erhöhtem Bruchrisiko oft knochenstärkende Medikamente. Vitamin D sollte zudem nicht beliebig hoch dosiert werden. Wir bestimmen Ihren Spiegel und gleichen einen Mangel gezielt aus.
Unsere Infusionen für Knochen & Osteoporose enthalten Mikronährstoffe und werden individuell zusammengestellt. Sie sollen die Versorgung der Knochen unterstützen, ersetzen aber keine leitliniengerechte Osteoporose-Therapie. Dass sie Knochenbrüchen vorbeugen, ist nicht belegt. Ob sie in Ihrer Situation sinnvoll sind, besprechen wir offen.
Das hängt von Ihrem persönlichen Bruchrisiko ab, das sich aus Knochendichte, Alter und Risikofaktoren ergibt. Ist es erhöht, empfiehlt die Leitlinie knochenstärkende Medikamente. Wir erklären Ihnen Nutzen, mögliche Nebenwirkungen und Alternativen, damit Sie gut informiert entscheiden können.
Östrogen bremst den Knochenabbau. Eine Hormontherapie in den Wechseljahren kann deshalb auch den Knochen zugutekommen. Sie hat aber auch Risiken, die von Alter, Gesundheit und Art der Therapie abhängen. Wir wägen Nutzen und Risiken individuell mit Ihnen ab – auch im Hinblick auf eine natürliche Hormontherapie.
Ja, bestimmte antihormonelle Medikamente, etwa Aromatasehemmer, können den Knochenabbau beschleunigen. Deshalb sind Knochendichte, Vitamin D und Bewegung unter dieser Therapie besonders wichtig. Wir behalten Ihre Knochen im Blick und stimmen uns mit Ihrer Onkologin oder Ihrem Onkologen ab.
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Wir begleiten Sie durch die Wechseljahre – mit Zeit für Ihre Fragen, Hormonanalyse und Behandlung mit oder ohne Hormone.
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Laboruntersuchungen und Hormonanalyse zeigen, was hinter Beschwerden stecken kann – als Grundlage einer gezielten, individuellen Behandlung.
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Wir stellen Vitamine und Mineralstoffe für Ihre Infusion individuell zusammen – nach Gespräch und Laborwerten.
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