Umweltmedizin · Long Covid

Ihre Praxis für Long Covid und Post-Covid in München

Ernst genommen. Behutsam begleitet.

Monate nach einer Corona-Infektion noch erschöpft, antriebslos oder ständig müde? Als immunologische Praxis betreuen wir Patientinnen mit Long-Covid-Beschwerden. Wir nehmen Ihre Symptome ernst, klären andere Ursachen ab und begleiten Sie ganzheitlich – ehrlich darüber, was die Medizin heute leisten kann.

  • Zeit für Ihre ganze Geschichte
  • Gründliche Abklärung anderer Ursachen
  • Ganzheitliche, ehrliche Begleitung
Behandschuhte Hand hält einen Corona-Schnelltest
G 4,9 35 Google-Bewertungen
  • Über 30 Jahre Erfahrung Frauenheilkunde, Umweltmedizin, Naturheilkunde
  • Über 400 Publikationen in mehr als vier Jahrzehnten
  • 4,9 von 5 Sternen aus 35 Google-Bewertungen
  • Kasse, privat, Selbstzahlerinnen Sie sind herzlich willkommen

Wann Sie zu uns kommen

Woran Sie Long Covid erkennen können

Chronische Erschöpfung

Sie fühlen sich Wochen oder Monate nach der Infektion kraftlos, und Ruhe bringt kaum Erholung.

Schlechter nach Belastung

Schon kleine Anstrengungen führen zu einem Einbruch, oft erst Stunden oder einen Tag später.

Konzentration und Gedächtnis

Sie können sich schlecht konzentrieren, vergessen Dinge oder fühlen sich wie im Nebel.

Antrieb und Abwehr

Ihnen fehlt der Antrieb, Sie sind ständig müde oder bekommen häufiger Infekte als vor der Erkrankung.

Unser Ansatz

Unser Ansatz bei Long Covid

Long Covid hat viele Gesichter. Deshalb beginnen wir mit einem ausführlichen Gespräch über Ihre Infektion, Ihre Beschwerden und Ihren Alltag. Wichtig ist, andere Ursachen nicht zu übersehen: Schilddrüse, Blutarmut, Nährstoffmängel, hormonelle Umstellungen wie die Wechseljahre oder Erkrankungen von Herz und Lunge. Eine allgemein anerkannte ursächliche Therapie gibt es bisher nicht. Ziel ist, Sie zu begleiten, Beschwerden zu lindern und Ihre Belastbarkeit schrittweise zu stabilisieren. Dazu gehören Beratung zum Umgang mit Ihren Kräften und, wo es passt, ergänzende Immuntherapien wie Infusionen, Akupunktur oder intravenöse Lasertherapie.

Ehrlich eingeordnet

Für Long Covid gibt es bisher keine allgemein anerkannte ursächliche Therapie; die Wirksamkeit unserer ergänzenden Verfahren wie Infusionen oder Akupunktur ist dafür wissenschaftlich nicht belegt, sie ersetzen keine fachärztliche Abklärung, und was für Sie sinnvoll ist, besprechen wir offen.

Ihr Weg in unserer Praxis Long Covid
  1. Gründliche Abklärung

    • Ausführliche Anamnese
    • Labor und Hormone
    • Andere Ursachen ausschließen
  2. Kräfte einteilen

    • Belastungsgrenzen erkennen
    • Pacing im Alltag
    • Schlaf und Erholung
  3. Ergänzende Begleitung

    • Infusionen bei Long Covid
    • Immuntherapie
    • Akupunktur
Vereinfachte Darstellung – welche Bausteine Sie brauchen, klären wir gemeinsam.

Sorgfältig und persönlich

Was die Begleitung bei Long Covid umfasst

01

Ausführliche Anamnese

Wir fragen nach dem Verlauf der Infektion, Ihren Beschwerden, Ihrer Belastbarkeit, Ihrem Schlaf und Vorerkrankungen – und nehmen uns dafür Zeit.

02

Abklärung anderer Ursachen

Laborwerte, etwa zu Blutbild, Eisen, Schilddrüse, Vitamin D und Hormonen, helfen, behandelbare Ursachen zu erkennen. Bei Bedarf empfehlen wir weitere fachärztliche Untersuchungen.

03

Beratung zu Belastungsgrenzen

Wir besprechen, wie Sie Ihre Energie einteilen und Überlastung vermeiden können – das sogenannte Pacing.

04

Infusionen bei Long Covid

Individuell abgestimmte Infusionen, etwa mit Vitaminen und Aminosäuren, werden ergänzend eingesetzt, um Sie bei Erschöpfung zu unterstützen. Mehr auf der Seite Immun-Infusionen.

05

Immun­therapie und Akupunktur

Ergänzend können Akupunktur und intravenöse Lasertherapie Teil des Konzepts sein. Mehr dazu auf der Seite Immuntherapie.

06

Begleitung im Verlauf

Wir sehen uns in Abständen wieder, prüfen, was Ihnen guttut, und passen das Konzept an Ihre Kräfte an.

Aus der Forschung

Veröffentlichungen aus dem Themenumfeld.

In mehr als vier Jahrzehnten sind über 400 wissenschaftliche Publikationen entstanden – zu Gynäkologie, Onkologie, Umweltmedizin, Hormonen, Immunologie und Naturheilkunde. Dieses Wissen fließt in die Sprechstunde Ihres Frauenarztes in München ein.

  • 2014

    Depressive Verstimmungen, Müdigkeit, Leistungsschwäche – Morbus Hashimoto: Häufig übersehene wichtige (Teil-)Ursache, gyn (19), 2014, S. 48-54

  • 2013

    Die intravenöse Laser in der Integrativen Immuntherapie, Ihre Gesundheit, Rosenheim, August 2013, S. 28–29

Passt das zu mir?

Für wen die Begleitung infrage kommt

Das kann dafür sprechen

  • Beschwerden über Wochen nach einer Corona-Infektion
  • Erschöpfung, Müdigkeit oder Antriebslosigkeit im Alltag
  • Geschwächte Abwehr seit der Infektion
  • Wunsch nach ganzheitlicher, ruhiger Abklärung

Wann ein anderer Weg nötig ist

Bei Atemnot in Ruhe, Brustschmerzen, Herzrasen mit Schwindel oder plötzlicher starker Verschlechterung rufen Sie sofort den Notruf 112. Außerhalb der Sprechzeiten erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117. Bei schwerer Belastungsintoleranz kann zusätzlich eine spezialisierte Post-Covid-Ambulanz sinnvoll sein.

In vier Schritten

So läuft die Begleitung bei Long Covid ab

  1. Termin vereinbaren

    Telefonisch unter 089 299655 oder online über Doctolib. Die Praxis im fünften Stock erreichen Sie mit dem Aufzug.

  2. Gespräch und Untersuchung

    Wir hören zu, untersuchen Sie und veranlassen Laborwerte, um andere Ursachen abzuklären. Bringen Sie vorhandene Befunde mit.

  3. Behandlungsplan

    Gemeinsam legen wir fest, welche Bausteine sinnvoll sind – angepasst an Ihre Kräfte und mit klarer Information zu den Kosten.

  4. Behandlung und Begleitung

    Ergänzende Behandlungen finden in der Praxis statt. Wir prüfen regelmäßig, wie es Ihnen geht, und passen das Tempo an.

Transparent von Anfang an

Kosten und Krankenkasse

Gesetzlich und privat Versicherte sind bei uns willkommen. Gespräch, Untersuchung und medizinisch notwendige Laborwerte werden je nach Versicherungsstatus über Ihre Krankenkasse abgerechnet. Infusionen, intravenöse Lasertherapie und weitere ergänzende Verfahren sind in der Regel Selbstzahlerleistungen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Wir informieren Sie vor der Behandlung, welche Kosten entstehen.

Termin anfragen

Das sagen unsere Patientinnen

Persönlich, gründlich, mit Zeit für Sie.

4,9 35 Bewertungen bei Google
★★★★★

„Ich bin seit vielen Jahren Patient bei Prof. Dr. Schulte-Uebbing und wurde immer sehr freundlich und zuvorkommend behandelt. Das Personal ist sehr freundlich und der Arzt sehr kompetent. Prof. Dr. Schulte-Uebbing nimmt sich immer Zeit, mich kompetent zu …“

Andrea F. Google-Bewertung 2020
★★★★★

„Herr Prof. Dr. Schulte-Uebbing ist ein hochkompetenter Frauenarzt und Umweltmediziner mit langjähriger Erfahrung, den ich absolut weiterempfehlen kann. Ich habe diese Praxis vor rund 20 Jahren aufgrund umweltmedizinischer Aspekte aufgesucht und wurde seither …“

N. M. Google-Bewertung 2019
★★★★★

„Nach meinem Umzug nach München war ich auf der Suche nach einem neuen Frauenarzt und bin auf diese Praxis gestoßen. Vom ersten Termin an habe ich mich rundum gut aufgehoben gefühlt. Das gesamte Praxisteam ist außergewöhnlich freundlich. Die Arzthelferinnen …“

N. T. Google-Bewertung 2026

Fachwissen, verständlich erklärt

Gut zu wissen

Die Hintergründe ausführlich – zum Aufklappen.

Was Long Covid ist

Long Covid bezeichnet gesundheitliche Beschwerden, die länger als vier Wochen nach einer Corona-Infektion anhalten oder neu auftreten. Bestehen sie länger als zwölf Wochen, spricht man vom Post-Covid-Syndrom. Typisch sind chronische Erschöpfung (Fatigue), verminderte Belastbarkeit, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Schlafstörungen, Atemnot, Herzrasen und Antriebslosigkeit. Die Beschwerden können auch nach einem milden Verlauf auftreten. Ihre Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt. Diskutiert werden unter anderem anhaltende Entzündungsreaktionen, eine Fehlsteuerung des Immunsystems, im Körper verbliebene Virusbestandteile und Störungen der kleinen Blutgefäße. Wahrscheinlich wirken bei vielen Betroffenen mehrere Faktoren zusammen.

Belastungsgrenzen und Pacing

Viele Betroffene erleben, dass sich ihr Zustand nach körperlicher oder geistiger Anstrengung deutlich verschlechtert – oft verzögert um Stunden oder einen Tag. Fachleute sprechen von Belastungsintoleranz oder post-exertioneller Malaise. In diesem Fall kann ein forciertes Training schaden. Empfohlen wird das sogenannte Pacing: die eigene Energie bewusst einteilen, Pausen einlegen, bevor die Erschöpfung kommt, und Aktivitäten über den Tag verteilen. Ein Tagebuch hilft, die eigenen Grenzen zu erkennen. Ziel ist, Rückschläge zu vermeiden und die Belastbarkeit schrittweise und vorsichtig zu stabilisieren. Wir besprechen mit Ihnen, wie das in Ihrem Alltag aussehen kann.

Andere Ursachen ausschließen

Erschöpfung und Müdigkeit haben viele mögliche Ursachen. Nicht alles, was nach einer Corona-Infektion auftritt, ist Long Covid. Ähnliche Beschwerden können zum Beispiel eine Schilddrüsenunterfunktion oder Morbus Hashimoto, Eisenmangel und Blutarmut machen. Auch ein Mangel an Vitamin D oder Vitamin B12, Schlafstörungen, Depressionen oder Erkrankungen von Herz und Lunge kommen infrage. Bei Frauen kommen hormonelle Ursachen hinzu, besonders in den Wechseljahren. Dass sich hinter Müdigkeit eine Schilddrüsenerkrankung verbergen kann, hat Prof. Schulte-Uebbing bereits 2014 beschrieben: „Depressive Verstimmungen, Müdigkeit, Leistungsschwäche – Morbus Hashimoto: Häufig übersehene wichtige (Teil-)Ursache“ (gyn, 2014). Eine sorgfältige Abklärung ist deshalb der erste Schritt.

Immunsystem und Infusionen

Als immunologische Praxis betreuen wir Patientinnen mit Long-Covid-Symptomen wie chronischer Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Immundefiziten – also einer geschwächten Abwehr. Unsere Therapie nach Corona-Infektionen umfasst ergänzend Immuntherapien. Dazu gehören individuell abgestimmte Infusionen, etwa mit Vitaminen, Spurenelementen und Aminosäuren, sowie Akupunktur und intravenöse Lasertherapie. Diese Verfahren beruhen auf der Vorstellung, Stoffwechsel und Abwehr zu unterstützen und so die Erholung zu begleiten. Für Long Covid ist ihre Wirksamkeit wissenschaftlich nicht belegt. Wir setzen sie deshalb nur nach Abklärung, in Absprache mit Ihnen und als Ergänzung ein. Was wir nicht tun: Ihnen eine schnelle Heilung versprechen.

Forschung und Versorgung

Long Covid wird weltweit intensiv erforscht. Es laufen Studien zu Medikamenten, zur Rehabilitation und zu den Ursachen. Bisher gibt es aber keine Behandlung, die bei allen Betroffenen die Ursache beseitigt. Viele Menschen erleben im Lauf der Zeit eine Besserung, bei manchen dauert es länger. Für schwere Verläufe, etwa mit ausgeprägter Belastungsintoleranz oder dem Bild einer Myalgischen Enzephalomyelitis / eines Chronischen Fatigue-Syndroms (ME/CFS), gibt es spezialisierte Ambulanzen und Rehabilitationsangebote. Wir sehen uns als Ihre Ansprechpartner vor Ort, die zuhören, abklären und begleiten – und, wenn nötig, an Spezialistinnen und Spezialisten verweisen.

Gute Fragen. Klare Antworten.

Häufige Fragen zu Long Covid

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an – wir nehmen uns Zeit.

Wann spricht man von Long Covid?

Von Long Covid spricht man, wenn Beschwerden länger als vier Wochen nach einer Corona-Infektion anhalten oder neu auftreten. Dauern sie länger als zwölf Wochen, nennt man das Post-Covid-Syndrom. Ein positiver Test ist für die Einordnung hilfreich, aber nicht zwingend nötig. Entscheidend sind der zeitliche Zusammenhang und der Ausschluss anderer Ursachen.

Gibt es eine ursächliche Therapie gegen Long Covid?

Bisher gibt es keine allgemein anerkannte Therapie, die die Ursache von Long Covid beseitigt. Die Behandlung richtet sich nach den Beschwerden. Ziel ist, Symptome zu lindern, Rückschläge zu vermeiden und die Belastbarkeit zu stabilisieren. Viele Betroffene erleben mit der Zeit eine Besserung, das Tempo ist aber sehr unterschiedlich.

Helfen Infusionen bei Long Covid?

Infusionen mit Vitaminen, Spurenelementen oder Aminosäuren werden ergänzend eingesetzt, um Sie bei Erschöpfung zu unterstützen. Ihre Wirksamkeit bei Long Covid ist wissenschaftlich nicht belegt. Wir besprechen offen mit Ihnen, ob ein Versuch für Sie sinnvoll ist und welche Kosten entstehen.

Soll ich mich trotz Erschöpfung viel bewegen?

Nicht um jeden Preis. Wenn sich Ihre Beschwerden nach Anstrengung verschlechtern, kann forciertes Training schaden. Empfohlen wird dann, die eigene Energie einzuteilen und unterhalb der Belastungsgrenze zu bleiben – das sogenannte Pacing. Ob und wie Bewegung für Sie passt, besprechen wir individuell.

Was soll ich zum ersten Termin mitbringen?

Bringen Sie vorhandene Befunde, Laborwerte, Arztbriefe und eine Liste Ihrer Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel mit. Hilfreich ist ein kurzes Beschwerdetagebuch: Wann geht es Ihnen besser, wann schlechter, und was ging dem voraus? So können wir Ihre Situation schneller einordnen.

Sind Sie eine Post-Covid-Ambulanz?

Nein, wir sind eine gynäkologische und immunologische Praxis in der Münchner Altstadt. Wir begleiten Patientinnen mit Long-Covid-Beschwerden ganzheitlich, klären andere Ursachen ab und bieten ergänzende Behandlungen an. Bei schweren Verläufen empfehlen wir zusätzlich eine spezialisierte Post-Covid-Ambulanz oder eine Rehabilitation.

Kann Long Covid Zyklus und Hormone beeinflussen?

Manche Frauen berichten nach einer Corona-Infektion über Zyklusveränderungen oder stärkere Beschwerden vor der Periode oder in den Wechseljahren. Die Zusammenhänge werden noch erforscht. Als Frauenarztpraxis schauen wir auch auf Ihre Hormone und unterscheiden, was zu Long Covid gehört und was hormonell bedingt sein kann.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Gespräch, Untersuchung und medizinisch notwendige Laborwerte werden je nach Versicherungsstatus über Ihre Krankenkasse abgerechnet. Ergänzende Verfahren wie Infusionen oder intravenöse Lasertherapie sind in der Regel Selbstzahlerleistungen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Wir informieren Sie vorher, welche Kosten entstehen.

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