
Hormonstörungen
Wir suchen die Ursache Ihrer Hormonstörung – mit gründlicher Hormonanalyse und einer Behandlung, die zu Ihnen passt.
Frauenheilkunde · Endometriose
Endlich ernst genommen. Ganzheitlich begleitet.
Starke Regelschmerzen sind nicht normal – und Sie müssen sie nicht einfach aushalten. Endometriose ist ein Schwerpunkt unserer Praxis in München. Prof. Dr. Schulte-Uebbing verbindet gründliche Diagnostik und leitliniengerechte Therapie mit ergänzenden Verfahren wie Akupunktur und Laser-Akupunktur – mit Zeit für Ihre Geschichte.

Wann Sie zu uns kommen
Schmerzen während der Periode, die Sie im Alltag einschränken oder trotz Schmerzmitteln kaum nachlassen, können ein Hinweis auf Endometriose sein.
Unterbauch- oder Rückenschmerzen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, beim Stuhlgang oder beim Wasserlassen – oft im Rhythmus des Zyklus.
Endometriose kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Bleibt eine Schwangerschaft aus, lohnt es sich, gezielt nach Endometriose zu suchen.
Viele Frauen haben einen langen Weg hinter sich, bis die Diagnose gestellt wird. Wir nehmen Ihre Beschwerden ernst und schauen genau hin.
Unser Ansatz
Endometriose ist eine chronische Erkrankung mit vielen Gesichtern. Deshalb beginnen wir mit einem ausführlichen Gespräch über Ihre Beschwerden, Ihren Zyklus und Ihre Lebensplanung. Es folgen die gynäkologische Untersuchung und ein Ultraschall. Für die Therapie nutzen wir die Möglichkeiten der Schulmedizin – Schmerztherapie und hormonelle Behandlung nach Leitlinie. Ist eine Operation nötig, beraten wir Sie dazu und begleiten Sie vorher und danach. Ergänzend setzen wir naturheilkundliche Verfahren ein, etwa Akupunktur, Ohrakupunktur, Laser-Akupunktur nach Dr. Weber und Phytotherapie. Auch Umweltfaktoren und das Hormongleichgewicht beziehen wir ein. Ziel ist, Ihre Beschwerden zu lindern und Ihre Lebensqualität zu verbessern.
Akupunktur, Laser-Akupunktur und andere naturheilkundliche Verfahren ergänzen die leitliniengerechte Behandlung, ersetzen sie aber nicht – ihre Wirksamkeit bei Endometriose ist nicht für jede Anwendung belegt, deshalb besprechen wir offen, was für Sie infrage kommt.
Sorgfältig und persönlich
Wir fragen nach Art und Zeitpunkt Ihrer Schmerzen, Ihrem Zyklus, Darm- und Blasenbeschwerden, Kinderwunsch und bisherigen Behandlungen. Ein Schmerztagebuch hilft dabei.
Die gynäkologische Untersuchung und der Ultraschall durch die Scheide zeigen zum Beispiel Endometriose-Zysten an den Eierstöcken oder Veränderungen der Gebärmutterwand (Adenomyose).
Schmerzmittel lindern akute Beschwerden. Eine hormonelle Behandlung kann das Wachstum der Herde bremsen und Schmerzen verringern. Wir wählen sie passend zu Ihrer Lebensphase.
Akupunktur, Ohrakupunktur, Laser-Akupunktur nach Dr. Weber, intravenöse Lasertherapie und Phytotherapie setzen wir ergänzend zur schulmedizinischen Behandlung ein.
Wir beziehen mögliche Belastungen ein, etwa durch hormonell wirksame Stoffe oder Schwermetalle. Bei nachgewiesener Metallbelastung besprechen wir eine Entgiftungstherapie.
Ist eine Bauchspiegelung oder Operation sinnvoll, erklären wir Ihnen Nutzen und Ablauf und begleiten Sie vorher und danach. Bei Kinderwunsch planen wir gemeinsam.
Aus der Forschung
In mehr als vier Jahrzehnten sind über 400 wissenschaftliche Publikationen entstanden – zu Gynäkologie, Onkologie, Umweltmedizin, Hormonen, Immunologie und Naturheilkunde. Dieses Wissen fließt in die Sprechstunde Ihres Frauenarztes in München ein.
Integrative Therapie der Endometriose: Laser-Akupunktur und Intravenöse Lasertherapie, ZAA (Zeitschr. Akupunktur und Arikulomedizin), 03-2014, S. 22-34
Ein ganzheitliches Therapiekonzept bei Endometriose unter Einbeziehung der Traditionellen Chinesischen Akupunktur, der Ohrakupunktur und der Phytotherapie, Z. der Ärzte für Naturheilverfahren (Z.A.E.N.), 1/2013, S. 20–25
Endometriose und Umweltfaktoren, Interview, Gesundheit Hessen, www.gesundheit-hessen.de, 2013
Diskussionsforum „Nachbehandlung nach Endometriose-OP“, www.chirurgie-portal.de, 2013.
Passt das zu mir?
Bei plötzlichen, sehr starken Unterbauchschmerzen, Fieber oder starken Blutungen wenden Sie sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 oder im Notfall an den Notruf 112. Ist eine Operation nötig, beraten wir Sie zum weiteren Weg und begleiten Sie vorher und danach.
In vier Schritten
Rufen Sie uns an unter 089 299655 oder buchen Sie online über Doctolib. Bringen Sie vorhandene Befunde und OP-Berichte mit.
Wir nehmen uns Zeit für Ihre Vorgeschichte und Ihre Beschwerden. Dann folgen die gynäkologische Untersuchung, ein Ultraschall und bei Bedarf Laborwerte.
Gemeinsam legen wir fest, welche Therapie zu Ihren Beschwerden, Ihrer Lebensphase und einem möglichen Kinderwunsch passt – schulmedizinisch und ergänzend.
Wir begleiten Sie über längere Zeit, prüfen regelmäßig, wie es Ihnen geht, und passen die Behandlung bei Bedarf an.
Transparent von Anfang an
Diagnostik und leitliniengerechte Behandlung der Endometriose übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung. Privat Versicherte rechnen nach ihrem Tarif ab. Ergänzende naturheilkundliche Verfahren wie Akupunktur, Laser-Akupunktur oder intravenöse Lasertherapie sind meist Selbstzahlerleistungen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Wir informieren Sie vor der Behandlung, welche Kosten entstehen. Gemeinsam besprechen wir, welche Bausteine für Sie sinnvoll sind.
Das sagen unsere Patientinnen
„Ganz toller Arzt. Ich war mit meiner Frau dort um sie zu begleiten, weil sie so furchtbar Angst hatte. Sie selbst sagt auch. Er ist sehr einfühlsam und gibt einem ein super Gefühl dort sehr, sehr gut aufgehoben zu sein. Das Team ist super lieb und …“
„Sehr freundliches und kompetentes Team. Ich bin seit Jahren Patientin und insbesondere mit den Immuninfusionen, gerade auch nach vergangenen Krankheiten/ Operationen, sehr zufrieden.“
„Ich bin seit vielen Jahren Patient bei Prof. Dr. Schulte-Uebbing und wurde immer sehr freundlich und zuvorkommend behandelt. Das Personal ist sehr freundlich und der Arzt sehr kompetent. Prof. Dr. Schulte-Uebbing nimmt sich immer Zeit, mich kompetent zu …“
Fachwissen, verständlich erklärt
Die Hintergründe ausführlich – zum Aufklappen.
Bei Endometriose wächst Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter. Typische Orte sind das Bauchfell im kleinen Becken, die Eierstöcke und die Bänder hinter der Gebärmutter, manchmal auch Darm oder Blase. Wächst es in die Muskelwand der Gebärmutter, spricht man von Adenomyose. Die Herde reagieren auf die Hormone des Zyklus. Sie können Entzündungen, Verwachsungen und Zysten verursachen. Zysten an den Eierstöcken sind oft mit altem Blut gefüllt, daher der Name Schokoladenzysten. Endometriose ist gutartig, verläuft aber häufig chronisch. Sie ist eine verbreitete Erkrankung bei Frauen im gebärfähigen Alter. Wie stark die Beschwerden sind, hängt nicht unbedingt vom Ausmaß der Herde ab.
Viele Frauen haben einen langen Weg hinter sich, bis Endometriose erkannt wird. Regelschmerzen werden oft als normal abgetan, und die Beschwerden sind sehr unterschiedlich. Nicht jeder Herd ist im Ultraschall sichtbar. Hinweise geben das ausführliche Gespräch, die Tastuntersuchung und der Ultraschall durch die Scheide. Eine sichere Diagnose gelingt oft erst durch eine Bauchspiegelung (Laparoskopie), bei der Gewebe entnommen und untersucht wird. Bei typischen Beschwerden kann eine hormonelle Behandlung nach heutigem Stand aber auch ohne vorherige Operation beginnen. Ein Schmerz- und Zyklustagebuch hilft, Muster zu erkennen. Bringen Sie es gern zum Termin mit.
Die Behandlung richtet sich nach Ihren Beschwerden, Ihrem Alter und Ihrem Kinderwunsch. Entzündungshemmende Schmerzmittel lindern akute Beschwerden. Hormonelle Therapien, etwa mit Gestagenen – Hormonen ähnlich dem Gelbkörperhormon –, können das Wachstum der Herde dämpfen und Schmerzen verringern. Bei Zysten, Verwachsungen oder Kinderwunsch kann eine Operation per Bauchspiegelung sinnvoll sein. Da Endometriose wiederkehren kann, ist oft eine längerfristige Begleitung nötig. Viele Frauen wünschen sich zusätzlich Ansätze, die den ganzen Menschen einbeziehen: Bewegung, Wärme, Entspannung, Ernährung und naturheilkundliche Verfahren. Diese verstehen wir als Ergänzung, nicht als Ersatz.
Endometriose ist eine östrogenabhängige Erkrankung: Die Herde wachsen unter dem Einfluss von Östrogen. Ein Ungleichgewicht zwischen Östrogen und Progesteron kann daher eine Rolle spielen. Prof. Dr. Schulte-Uebbing beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Frage, wie Umweltfaktoren dieses Gleichgewicht beeinflussen. Manche Stoffe aus der Umwelt wirken hormonähnlich, man nennt sie endokrine Disruptoren. Dazu gehören bestimmte Weichmacher und Schwermetalle. Zu diesem Thema veröffentlichte er unter anderem „Höhergradige Endometriose – Die Rolle von Endokrinen Disruptoren und Inflammation“ (umwelt medizin gesellschaft, 2011). Ein weiterer Beitrag ist „Endometriose und Umweltfaktoren“ (Gesundheit Hessen, 2013). In der Sprechstunde beziehen wir solche Faktoren in die Abklärung ein.
Wie sich Akupunktur und Lasertherapie in ein ganzheitliches Konzept einfügen lassen, hat Prof. Dr. Schulte-Uebbing in mehreren Fachartikeln beschrieben. Dazu gehört „Ein ganzheitliches Therapiekonzept bei Endometriose unter Einbeziehung der Traditionellen Chinesischen Akupunktur, der Ohrakupunktur und der Phytotherapie“ (Z. der Ärzte für Naturheilverfahren, 2013). Ebenso „Integrative Therapie der Endometriose: Laser-Akupunktur und Intravenöse Lasertherapie“ (ZAA, 2014). 2024 veröffentlichte er mehrere Beiträge zur PLACU-Therapie (Platelet Acupuncture Therapy) in der Zeitschrift für Angewandte Komplementärmedizin, einer davon zur Endometriose. Diese Verfahren gehören zur Komplementärmedizin. Ihre Wirksamkeit ist nicht in großen Studien belegt. Ob sie für Sie infrage kommen, besprechen wir offen.
Gute Fragen. Klare Antworten.
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an – wir nehmen uns Zeit.
Am Anfang stehen ein ausführliches Gespräch, die gynäkologische Untersuchung und ein Ultraschall durch die Scheide. Damit lassen sich viele Hinweise finden, etwa Zysten an den Eierstöcken. Eine sichere Diagnose gelingt oft erst durch eine Bauchspiegelung. Bei typischen Beschwerden kann eine Behandlung aber auch ohne vorherige Operation beginnen.
Endometriose ist eine chronische Erkrankung, die wiederkehren kann. Mit einer passenden Behandlung lassen sich die Beschwerden aber oft lindern. Nach den Wechseljahren werden sie bei vielen Frauen schwächer, weil der Östrogenspiegel sinkt. Ziel unserer Behandlung ist, Ihre Schmerzen zu verringern und Ihre Lebensqualität zu verbessern.
Ja, viele Frauen mit Endometriose werden schwanger – manche auf natürlichem Weg, andere mit Unterstützung. Endometriose kann die Fruchtbarkeit aber beeinträchtigen, etwa durch Verwachsungen oder Entzündungen. Bei Kinderwunsch planen wir die Behandlung deshalb besonders sorgfältig. Dabei beziehen wir weitere Faktoren wie Hormone und Schilddrüse ein.
Nicht unbedingt. Oft lassen sich die Beschwerden mit Schmerz- und Hormontherapie behandeln. Eine Operation per Bauchspiegelung kann sinnvoll sein, etwa bei größeren Zysten, starken Beschwerden trotz Therapie oder bei Kinderwunsch. Wir beraten Sie ausführlich zu Nutzen und Risiken und begleiten Sie vor und nach einem Eingriff.
Akupunktur, Ohrakupunktur und Laser-Akupunktur werden ergänzend eingesetzt, um Schmerzen und Wohlbefinden positiv zu beeinflussen. Ihre Wirksamkeit ist wissenschaftlich nicht abschließend belegt. Prof. Dr. Schulte-Uebbing ist Dozent der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄGfA) und hat zu Akupunktur bei Endometriose veröffentlicht. Ob ein Versuch für Sie sinnvoll ist, besprechen wir gemeinsam.
Wärme, regelmäßige Bewegung und Entspannung empfinden viele Frauen als wohltuend. Ein Schmerz- und Zyklustagebuch hilft Ihnen und uns, Muster zu erkennen. Manche Frauen achten auf eine entzündungsarme Ernährung. Sprechen Sie uns an: Wir besprechen mit Ihnen, was in Ihrem Alltag umsetzbar ist und Ihre Behandlung sinnvoll ergänzt.
Die Ursachen der Endometriose sind nicht vollständig geklärt. Diskutiert werden unter anderem hormonelle, entzündliche, erbliche und umweltbedingte Faktoren. Prof. Dr. Schulte-Uebbing befasst sich seit vielen Jahren mit hormonell wirksamen Stoffen und Schwermetallen. Solche Faktoren beziehen wir in die Abklärung ein, wenn es für Sie sinnvoll ist.
Diagnostik und leitliniengerechte Therapie übernimmt Ihre Krankenkasse. Ergänzende Verfahren wie Akupunktur, Laser-Akupunktur oder intravenöse Lasertherapie sind bei Endometriose in der Regel Selbstzahlerleistungen nach der GOÄ. Private Versicherungen erstatten je nach Tarif. Wir informieren Sie vorher, welche Kosten entstehen.
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