Naturheilverfahren · Neuraltherapie

Ihre Praxis für Neural­therapie in München

Gezielt. Behutsam. Ehrlich eingeordnet.

Sie suchen in München eine ärztliche Neuraltherapie als Ergänzung zu Ihrer Behandlung? Prof. Dr. Schulte-Uebbing verbindet seit über 30 Jahren Schulmedizin und Naturheilverfahren. Wir klären zuerst die Ursache Ihrer Beschwerden und besprechen offen, ob eine Neuraltherapie für Sie sinnvoll ist.

  • Ursachen zuerst ärztlich abklären
  • Über 30 Jahre ganzheitliche Praxis
  • Offene, ehrliche Einordnung
Behandschuhte Hände bereiten eine feine Injektionsnadel vor
Beispielbild
G 4,9 35 Google-Bewertungen
  • Über 30 Jahre Erfahrung Frauenheilkunde, Umweltmedizin, Naturheilkunde
  • Über 400 Publikationen in mehr als vier Jahrzehnten
  • 4,9 von 5 Sternen aus 35 Google-Bewertungen
  • Kasse, privat, Selbstzahlerinnen Sie sind herzlich willkommen

Wann Sie zu uns kommen

Wann eine Neural­therapie zur Sprache kommt

Lang anhaltende Schmerzen

Rücken, Nacken, Kopf oder Unterleib schmerzen seit Langem, und Sie wünschen sich eine Ergänzung zur bisherigen Behandlung.

Beschwerden an Narben

Eine Operationsnarbe, etwa nach einem Kaiserschnitt, macht Ihnen Beschwerden, und Sie möchten wissen, was Sie tun können.

Schmerzhafte Periode

Ihre Periode ist jeden Monat schmerzhaft. Nach gynäkologischer Abklärung möchten Sie ergänzende Möglichkeiten kennenlernen.

Fragen zu „Störfeldern“

Sie haben von Störfeldern gehört und möchten ärztlich und ehrlich erfahren, was hinter diesem Konzept steckt.

Unser Ansatz

Unser Ansatz bei der Neural­therapie

Am Anfang steht nicht die Spritze, sondern die Frage nach der Ursache. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Vorgeschichte, untersuchen Sie gründlich und prüfen, was schulmedizinisch abgeklärt und behandelt werden muss. Erst dann besprechen wir, ob eine Neuraltherapie als Ergänzung passt. Wir setzen sie als Baustein eines individuellen Therapiekonzepts ein, gegebenenfalls zusammen mit anderen Verfahren unserer Praxis wie der Akupunktur. Ziel ist eine ganzheitliche Begleitung – mit Blick auf Körper, Seele und Geist.

Ehrlich eingeordnet

Die Neuraltherapie ergänzt eine leitliniengerechte Behandlung, ersetzt sie aber nicht; ihre Wirksamkeit ist nicht für jede Anwendung belegt, das Störfeld-Konzept nicht nachgewiesen – was für Sie sinnvoll ist, besprechen wir offen.

Ihr Weg in unserer Praxis Neuraltherapie
  1. Gründliche Abklärung

    • Ausführliches Gespräch
    • Gynäkologische Untersuchung
    • Ultraschall und Labor
  2. Schulmedizin zuerst

    • Ursachen gezielt behandeln
    • Leitliniengerechte Therapie
    • Überweisung, wo nötig
  3. Ergänzende Neural­therapie

    • Örtliches Betäubungsmittel
    • Quaddeln und gezielte Injektionen
    • Individuell abgestimmt
Vereinfachte Darstellung – welche Bausteine Sie brauchen, klären wir gemeinsam.

Sorgfältig und persönlich

Was die Neural­therapie umfasst

01

Ausführliches Vorgespräch

Wir besprechen Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen und Medikamente. Wichtig sind blutverdünnende Mittel und frühere Reaktionen auf Betäubungsmittel, etwa beim Zahnarzt.

02

Gründliche Untersuchung

Je nach Beschwerden untersuchen wir Sie körperlich und gynäkologisch, auch mit Ultraschall. So erkennen wir, was zuerst schulmedizinisch abgeklärt werden sollte.

03

Quaddeln in die Haut

Mit einer sehr feinen Nadel setzen wir kleine Depots des Betäubungsmittels in die oberste Hautschicht. Dabei entstehen kleine Erhebungen, sogenannte Quaddeln.

04

Gezielte Injektionen

Je nach Vorgehen spritzen wir auch an schmerzhafte Muskelpunkte oder entlang von Narben. Welche Stellen bei Ihnen infrage kommen, besprechen wir vorher mit Ihnen.

05

Kurze Ruhe danach

Nach den Injektionen bleiben Sie noch einen Moment in der Praxis. So lassen sich Kreislaufreaktionen rechtzeitig erkennen.

06

Einbindung in Ihr Konzept

Die Neuraltherapie ist ein Baustein. Wir stimmen sie mit Ihrer übrigen Behandlung ab und prüfen gemeinsam mit Ihnen, ob sie Ihnen guttut.

Aus der Forschung

Wissen aus über 400 Publika­tionen.

In mehr als vier Jahrzehnten sind über 400 wissenschaftliche Publikationen entstanden – zu Gynäkologie, Onkologie, Umweltmedizin, Hormonen, Immunologie und Naturheilkunde. Dieses Wissen fließt in die Sprechstunde Ihres Frauenarztes in München ein.

  • 2024

    Basiswissen “Tattoos” für Klinik und Praxis, gyn (29) 2024, S.271-275

  • 2024

    PLACU- Therapie in der Gynäkologie (Platelet Acupuncture Therapy), Zeitschrift für Angewandte Komplementärmedizin, 05/ 2024, S. 60-65

  • 2024

    Tätowierungen und mögliche gynäkologische Folgeerkrankungen, JATROS Gynäkologie und Geburtshilfe 2/ 2024, S.6 ff.

  • 2024

    Integration der Traditionellen Westlichen Medizin (TWM) in die moderne Frauenheilkunde (Teil 5), Hildegard- Medizin: Beispiele für die Praxis, Zeitschrift für Angewandte Komplementärmedizin, 03/ 2024, S. 64 ff.

Passt das zu mir?

Für wen eine Neural­therapie infrage kommt

Das kann dafür sprechen

  • Ihre Beschwerden sind ärztlich abgeklärt
  • Sie wünschen eine Ergänzung zur bisherigen Behandlung
  • Sie haben lang anhaltende Schmerzen oder Narbenbeschwerden
  • Sie vertragen örtliche Betäubungsmittel

Wann ein anderer Weg nötig ist

Bei Unverträglichkeit von Betäubungsmitteln, Gerinnungsstörungen, blutverdünnenden Medikamenten, Entzündungen an der Einstichstelle und in der Schwangerschaft kommt eine Neuraltherapie oft nicht infrage. Bei akuten starken Schmerzen, starken Blutungen oder Fieber wenden Sie sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117, im Notfall an die 112.

In vier Schritten

So läuft die Neural­therapie ab

  1. Termin vereinbaren

    Rufen Sie uns an unter 089 299655 oder buchen Sie online über Doctolib. Unsere Praxis liegt in der Münchner Altstadt, Residenzstraße 9.

  2. Gespräch und Untersuchung

    Wir nehmen uns Zeit für Ihre Vorgeschichte und untersuchen Sie gründlich. Vorbefunde, Operationsberichte und Ihre Medikamentenliste helfen uns dabei.

  3. Behandlungsplan

    Wir besprechen, ob die Neuraltherapie als Ergänzung passt, wie sie abläuft und welche Risiken sie hat. Die Entscheidung treffen Sie.

  4. Behandlung und Begleitung

    Die Injektionen erfolgen in Ruhe in unserer Praxis. Danach besprechen wir, wie es Ihnen geht und wie es weitergeht.

Transparent von Anfang an

Kosten und Krankenkasse

Die Neuraltherapie gehört in der Regel nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie ist meist eine Selbstzahlerleistung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Ob Ihre private Krankenversicherung oder Beihilfe die Kosten übernimmt, hängt von Ihrem Tarif ab. Die ärztliche Abklärung Ihrer Beschwerden rechnen wir je nach Versicherungsstatus ab. Wir informieren Sie vor der Behandlung, welche Kosten entstehen.

Termin anfragen

Das sagen unsere Patientinnen

Persönlich, gründlich, mit Zeit für Sie.

4,9 35 Bewertungen bei Google
★★★★★

„Ich bin seit vielen Jahren Patient bei Prof. Dr. Schulte-Uebbing und wurde immer sehr freundlich und zuvorkommend behandelt. Das Personal ist sehr freundlich und der Arzt sehr kompetent. Prof. Dr. Schulte-Uebbing nimmt sich immer Zeit, mich kompetent zu …“

Andrea F. Google-Bewertung 2020
★★★★★

„Herr Prof. Dr. Schulte-Uebbing ist ein hochkompetenter Frauenarzt und Umweltmediziner mit langjähriger Erfahrung, den ich absolut weiterempfehlen kann. Ich habe diese Praxis vor rund 20 Jahren aufgrund umweltmedizinischer Aspekte aufgesucht und wurde seither …“

N. M. Google-Bewertung 2019
★★★★★

„Nach meinem Umzug nach München war ich auf der Suche nach einem neuen Frauenarzt und bin auf diese Praxis gestoßen. Vom ersten Termin an habe ich mich rundum gut aufgehoben gefühlt. Das gesamte Praxisteam ist außergewöhnlich freundlich. Die Arzthelferinnen …“

N. T. Google-Bewertung 2026

Fachwissen, verständlich erklärt

Gut zu wissen

Die Hintergründe ausführlich – zum Aufklappen.

Was ist Neural­therapie?

Die Neuraltherapie ist ein Verfahren der Erfahrungsheilkunde. Dabei wird ein örtliches Betäubungsmittel, wie es auch beim Zahnarzt verwendet wird, gezielt in bestimmte Bereiche des Körpers gespritzt. Das Verfahren geht auf die Ärzte Ferdinand und Walter Huneke zurück, die es in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts beschrieben haben. Man unterscheidet zwei Vorgehensweisen. Bei der Segmenttherapie wird dort behandelt, wo die Beschwerden auftreten, oder in dem Hautbereich, der über Nervenbahnen mit dem betroffenen Organ in Verbindung steht. Bei der Störfeldtherapie wird an Stellen gespritzt, die nach dem Konzept der Neuraltherapie als mögliche Störfelder gelten, zum Beispiel an Narben. Von der örtlichen Betäubung vor einem Eingriff ist die Neuraltherapie zu unterscheiden, auch wenn ähnliche Mittel verwendet werden.

Das Konzept der Störfelder

Die Neuraltherapie beruht auf der Vorstellung, dass ein dauerhaft gereizter Bereich im Körper über das Nervensystem Beschwerden an anderer Stelle mitverursachen kann. Ein solcher Bereich wird als „Störfeld“ bezeichnet. Als mögliche Störfelder gelten in diesem Konzept etwa Narben, Zähne oder die Mandeln. Durch das Betäubungsmittel sollen Störfelder reguliert und körpereigene Heilungsprozesse angeregt werden. Dazu gehört eine ehrliche Einordnung: Das Störfeld-Konzept ist ein Erklärungsmodell und wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Unbestritten ist, dass ein örtliches Betäubungsmittel die Nervenleitung im behandelten Bereich vorübergehend unterbricht. Die Studienlage zur Neuraltherapie insgesamt ist begrenzt. Wir erklären Ihnen beides offen, damit Sie gut informiert entscheiden können.

Neural­therapie in der Frauen­heilkunde

In der gynäkologischen Naturheilkunde wird die Neuraltherapie ergänzend eingesetzt, etwa bei Periodenschmerzen, bei Unterleibsbeschwerden ohne klaren Befund oder bei Narben nach Bauchoperationen und Kaiserschnitt. Voraussetzung ist immer, dass behandlungsbedürftige Ursachen erkannt und behandelt werden. Dazu zählen zum Beispiel Endometriose – Gewebe ähnlich der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter –, Myome, also gutartige Knoten aus Muskelgewebe der Gebärmutter, oder Entzündungen. Endometriose ist ein Schwerpunkt unserer Praxis. Deshalb steht bei uns die gründliche Abklärung vor jeder ergänzenden Behandlung. Erst wenn klar ist, was schulmedizinisch nötig ist, besprechen wir, ob eine Neuraltherapie Ihr Konzept sinnvoll ergänzen kann.

Mögliche Nebenwirkungen

Wie jede Injektion kann auch die Neuraltherapie Nebenwirkungen haben. Möglich sind ein kurzer Einstichschmerz, kleine Blutergüsse oder ein vorübergehendes Taubheitsgefühl. In Einzelfällen kommt es zu Kreislaufreaktionen wie Schwindel, zu Infektionen an der Einstichstelle oder zu allergischen Reaktionen auf das Betäubungsmittel. Sehr selten werden Nerven oder benachbarte Strukturen verletzt. Deshalb fragen wir vorher genau nach Vorerkrankungen, Medikamenten und früheren Reaktionen auf Betäubungsmittel. Nach der Behandlung sollten Sie noch einen Moment in der Praxis bleiben. Melden Sie sich bei uns, wenn Ihnen danach etwas ungewöhnlich vorkommt.

Neural­therapie im Gesamtkonzept

In unserer Praxis ist die Neuraltherapie ein Baustein der Naturheilverfahren, die Prof. Schulte-Uebbing mit moderner, leitlinienbasierter Schulmedizin verbindet. Je nach Anliegen kann sie mit Akupunktur und Ohrakupunktur, Mesotherapie oder PRP-Eigenbluttherapie kombiniert werden. Die Verfahren arbeiten alle mit feinen Nadeln, folgen aber unterschiedlichen Konzepten. Bei der Akupunktur wird nichts gespritzt. Bei der Mesotherapie werden kleine Mengen ausgewählter Wirkstoffe in die Haut eingebracht, bei PRP ein Konzentrat aus Ihrem eigenen Blut. Welche Kombination für Sie infrage kommt, hängt von Ihren Beschwerden, Ihren Befunden und Ihren Wünschen ab. Wir besprechen das offen und ohne Versprechen.

Gute Fragen. Klare Antworten.

Häufige Fragen zur Neural­therapie

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an – wir nehmen uns Zeit.

Ist die Neural­therapie schmerzhaft?

Sie spüren den Einstich einer feinen Nadel und kurz ein Brennen, bis das Betäubungsmittel wirkt. Wie stark man das empfindet, ist unterschiedlich. Wenn Sie Angst vor Spritzen haben, sagen Sie es uns – wir gehen behutsam vor und nehmen uns Zeit.

Wie oft wird behandelt?

Das ist individuell und hängt von Ihren Beschwerden und Ihrem Befinden ab. Feste Sitzungszahlen versprechen wir nicht. Nach den ersten Behandlungen besprechen wir gemeinsam, ob es sinnvoll ist, weiterzumachen, oder ob ein anderer Weg für Sie passt.

Welches Mittel wird gespritzt?

Verwendet wird ein örtliches Betäubungsmittel, wie es auch bei kleinen Eingriffen oder beim Zahnarzt zum Einsatz kommt. Welches Mittel wir bei Ihnen verwenden, besprechen wir vor der Behandlung, auch mit Blick auf mögliche Unverträglichkeiten.

Darf ich danach Auto fahren?

Nach einer Neuraltherapie können Schwindel oder ein Taubheitsgefühl auftreten. Ob Sie danach selbst fahren sollten, besprechen wir vor der Behandlung mit Ihnen. Unsere Praxis erreichen Sie gut mit U- und S-Bahn über Marienplatz und Odeonsplatz in wenigen Gehminuten.

Ist eine Neural­therapie in der Schwangerschaft möglich?

In der Schwangerschaft sind wir mit ergänzenden Verfahren besonders zurückhaltend. Ob überhaupt eine Behandlung infrage kommt, entscheiden wir nur nach sorgfältiger Abwägung und gemeinsam mit Ihnen. Bei akuten Beschwerden in der Schwangerschaft rufen Sie uns an oder wählen außerhalb der Sprechzeiten die 116 117, im Notfall die 112.

Ersetzt die Neural­therapie andere Behandlungen?

Nein. Die Neuraltherapie ist eine Ergänzung. Setzen Sie verordnete Medikamente bitte nicht eigenmächtig ab. Wir stimmen die Neuraltherapie mit Ihrer übrigen Behandlung ab und sprechen offen darüber, was sie leisten kann und was nicht.

Was ist der Unterschied zur Akupunktur?

Bei der Akupunktur werden feine Nadeln ohne Wirkstoff an festgelegten Punkten gesetzt. Bei der Neuraltherapie wird ein örtliches Betäubungsmittel gespritzt. Beide Verfahren bieten wir an. Welches in Ihrer Situation passt, besprechen wir gemeinsam.

Wie bereite ich mich vor?

Bringen Sie Vorbefunde, Operationsberichte und eine Liste Ihrer Medikamente mit. Sagen Sie uns unbedingt, wenn Sie blutverdünnende Mittel nehmen oder schon einmal auf ein Betäubungsmittel reagiert haben. Essen Sie vorher normal, damit Ihr Kreislauf stabil bleibt.

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