Umweltmedizin · Chelat-Therapie

Ihre Praxis für Chelat­therapie in München

Gezielt eingesetzt. Sorgfältig begleitet.

Bei der Chelat-Therapie binden Wirkstoffe Metalle im Körper, damit sie ausgeschieden werden können. Sinnvoll ist das nur bei nachgewiesener Belastung. Deshalb steht bei uns die Diagnostik am Anfang. Prof. Schulte-Uebbing befasst sich seit vielen Jahren mit Metalltoxikologie und berät Sie sachlich und ehrlich.

  • Diagnostik vor jeder Infusion
  • Ehrliche Einordnung der Befunde
  • Ärztliche Begleitung und Kontrolle
Weiße Tabletten und Kapseln auf hellem Grund
G 4,9 35 Google-Bewertungen
  • Über 30 Jahre Erfahrung Frauenheilkunde, Umweltmedizin, Naturheilkunde
  • Über 400 Publikationen in mehr als vier Jahrzehnten
  • 4,9 von 5 Sternen aus 35 Google-Bewertungen
  • Kasse, privat, Selbstzahlerinnen Sie sind herzlich willkommen

Wann Sie zu uns kommen

Wann eine Chelat-Therapie ein Thema ist

Nachgewiesene Metallbelastung

Laborwerte zeigen eine erhöhte Belastung mit Blei, Quecksilber oder anderen Metallen, und Sie fragen sich, ob eine Ausleitung sinnvoll ist.

Kontakt mit Metallen

Sie arbeiten oder lebten mit Metallen, etwa in Werkstatt, Labor oder einem Altbau mit alten Leitungen, und möchten das abklären.

Fragen zur Ausleitung

Sie haben von der Chelat-Therapie gehört und möchten ehrlich wissen, ob sie für Sie infrage kommt – oder nicht.

Zweite Meinung zu Befunden

Sie haben bereits Metallwerte bestimmen lassen und wünschen eine sachliche Einordnung, was diese bedeuten.

Unser Ansatz

Unser Ansatz bei der Chelat-Therapie

Eine Chelat-Therapie beginnt bei uns nicht mit der Infusion, sondern mit der Frage, ob sie überhaupt nötig ist. Wir erheben ausführlich Ihre Vorgeschichte und mögliche Belastungsquellen und veranlassen gezielte Laboruntersuchungen. Nur wenn eine relevante Metallbelastung nachgewiesen ist, besprechen wir eine Schwermetallausleitung mit Chelatbildnern – Wirkstoffen, die Metalle binden. Vor einer Behandlung gehören Kontrollen von Nierenfunktion und Mineralstoffen dazu. Die Chelat-Therapie ist für uns ein Baustein innerhalb einer umfassenden Entgiftungstherapie: Quellen verringern, Mängel ausgleichen, Verlauf kontrollieren. Ziel ist, eine nachgewiesene Belastung schrittweise und sorgfältig zu verringern.

Ehrlich eingeordnet

Bei einer nachgewiesenen Vergiftung mit bestimmten Metallen gehört die Chelat-Therapie zu den anerkannten Behandlungen; zur allgemeinen Entgiftung oder Vorbeugung ohne nachgewiesene Belastung ist ihr Nutzen wissenschaftlich nicht belegt, und ob sie für Sie sinnvoll ist, besprechen wir offen.

Ihr Weg in unserer Praxis Chelat-Therapie
  1. Gesicherte Diagnose

    • Ausführliche Anamnese
    • Belastungsquellen klären
    • Metallwerte im Labor
  2. Sorgfältige Behandlung

    • Nieren vorher prüfen
    • Infusion mit Chelatbildnern
    • Ärztliche Überwachung
  3. Umfassende Begleitung

    • Quellen verringern
    • Spurenelemente ausgleichen
    • Verlaufskontrollen
Vereinfachte Darstellung – welche Bausteine Sie brauchen, klären wir gemeinsam.

Sorgfältig und persönlich

Was die Chelat-Therapie umfasst

01

Anamnese und Quellensuche

Wir fragen nach Beruf, Wohnung, Wasserleitungen, Ernährung, Zahnmaterialien und Hobbys, um mögliche Quellen einer Metallbelastung zu finden.

02

Labordiagnostik

Je nach Fragestellung werden Metalle in Blut oder Urin sowie Nierenwerte und Mineralstoffe bestimmt. Wir erklären, was die Werte aussagen.

03

Infusion mit Chelatbildnern

Der Chelatbildner wird als Infusion in die Vene gegeben. Er bindet Metalle zu stabilen Verbindungen, die über die Nieren ausgeschieden werden.

04

Ausgleich von Spurenelementen

Chelatbildner binden auch Stoffe, die der Körper braucht, etwa Zink. Deshalb prüfen wir diese Werte und gleichen Mängel bei Bedarf aus.

05

Kontrollen im Verlauf

In Abständen prüfen wir Metallwerte, Nierenfunktion und Ihr Befinden. So entscheiden wir, ob weitere Infusionen sinnvoll sind.

Aus der Forschung

Prof. Schulte-Uebbing hat dazu veröffentlicht.

In mehr als vier Jahrzehnten sind über 400 wissenschaftliche Publikationen entstanden – zu Gynäkologie, Onkologie, Umweltmedizin, Hormonen, Immunologie und Naturheilkunde. Dieses Wissen fließt in die Sprechstunde Ihres Frauenarztes in München ein.

  • 2019

    Stellenwert toxischer Metalle in der Umweltmedizin, Workshop für Ärzt(Inn)e(n), Med Woche Baden Baden, 1.11.2019

  • 2017

    Endokrine Disruptoren im Trinkwasser. Fördern Kunststoff- Partikel, Weichmacher, Pestizide und Schwermetalle im Trinkwasser hormonabhängige Tumoren ?, Z. Prävention und Rehabilitation, 2017, 29/1 (1. Quartal 2017), S. 1-13

  • 2016

    Einfluss toxischer Metalle auf die Krebsentstehung, Deutsche Zeitschrift für Onkologie, 2016; 48(01): 14-24

  • 2016

    Antidota, Handbuch der Klinischen Metalltoxikologie, Herausg.: BLAUROCK-BUSCH, E., R. STREY, MTM Verlag, Hersbruck, 4-2016 (143 Seiten)

Passt das zu mir?

Für wen die Chelat-Therapie infrage kommt

Das kann dafür sprechen

  • Nachgewiesene, relevante Belastung mit Metallen
  • Ausreichende Nierenfunktion nach Voruntersuchung
  • Bereitschaft, Belastungsquellen zu verringern
  • Wunsch nach ärztlich kontrollierter Ausleitung

Wann ein anderer Weg nötig ist

Ohne nachgewiesene Belastung ist eine Chelat-Therapie in der Regel nicht sinnvoll; dann besprechen wir andere Wege. In Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei eingeschränkter Nierenfunktion kommt sie meist nicht infrage. Bei Verdacht auf eine akute Vergiftung wählen Sie sofort den Notruf 112 oder den Giftnotruf.

In vier Schritten

So läuft die Chelat-Therapie ab

  1. Termin vereinbaren

    Telefonisch unter 089 299655 oder online über Doctolib. Bringen Sie vorhandene Laborbefunde mit.

  2. Gespräch und Untersuchung

    Wir klären Vorgeschichte und mögliche Quellen und veranlassen die nötigen Laborwerte, auch zu Nieren und Spurenelementen.

  3. Behandlungsplan

    Liegt eine relevante Belastung vor, besprechen wir Nutzen, Risiken, Ablauf und Kosten einer Chelat-Therapie – oder andere Wege.

  4. Infusion und Kontrolle

    Die Infusionen erhalten Sie in Ruhe in der Praxis. Kontrollwerte zeigen, ob und wie die Behandlung fortgesetzt wird.

Transparent von Anfang an

Kosten und Krankenkasse

Gesetzlich und privat Versicherte sind bei uns willkommen. Die Chelat-Therapie ist meist eine Selbstzahlerleistung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Bei einer nachgewiesenen Vergiftung kann die Kostenfrage anders aussehen; das klären wir im Einzelfall. Ob Ihre private Krankenversicherung oder Beihilfe Kosten übernimmt, hängt vom Tarif ab. Wir informieren Sie vor der Behandlung, welche Kosten für Diagnostik und Infusionen entstehen.

Termin anfragen

Das sagen unsere Patientinnen

Persönlich, gründlich, mit Zeit für Sie.

4,9 35 Bewertungen bei Google
★★★★★

„Kompetenter Arzt!“

D. P. Google-Bewertung 2025
★★★★★

„Absolut empfehlenswert! Sowohl der Prof. als auch die Mitarbeiter sind kompetent, nett und freundlich.“

Klarika K. Google-Bewertung 2025
★★★★★

„Ganz toller Arzt. Ich war mit meiner Frau dort um sie zu begleiten, weil sie so furchtbar Angst hatte. Sie selbst sagt auch. Er ist sehr einfühlsam und gibt einem ein super Gefühl dort sehr, sehr gut aufgehoben zu sein. Das Team ist super lieb und …“

Matthias K. Google-Bewertung 2024

Fachwissen, verständlich erklärt

Gut zu wissen

Die Hintergründe ausführlich – zum Aufklappen.

Was ein Chelatbildner ist

Das Wort „Chelat“ kommt vom griechischen Wort für Krebsschere. Chelatbildner sind Wirkstoffe, die Metallionen wie mit einer Zange umschließen und fest binden. Die entstehende Verbindung ist wasserlöslich und wird überwiegend über die Nieren ausgeschieden. Verschiedene Chelatbildner binden verschiedene Metalle unterschiedlich stark. Welcher infrage kommt, hängt davon ab, welches Metall nachgewiesen wurde. Die Chelat-Therapie, auch Chelattherapie geschrieben, wird meist als Infusion in die Vene gegeben. Manche Wirkstoffe gibt es auch zum Einnehmen. In der Vergiftungsbehandlung wird das Prinzip seit Jahrzehnten eingesetzt, etwa bei Vergiftungen mit Blei, Quecksilber oder Arsen.

Wann sie sinnvoll ist – und wann nicht

Die Chelat-Therapie ist sinnvoll, wenn eine relevante Belastung mit einem Metall nachgewiesen ist, das sich durch Chelatbildner binden lässt. Für andere Anwendungen ist ein Nutzen wissenschaftlich nicht ausreichend belegt – etwa zur allgemeinen Entgiftung, zur Vorbeugung oder bei Gefäßverkalkung. Das sagen wir Ihnen offen. Ebenso ehrlich: Wie sich eine Metallbelastung zuverlässig messen lässt, bewerten Fachleute nicht einheitlich. Werte im Blut zeigen eher eine aktuelle Belastung, Werte im Urin eher die Ausscheidung. Sogenannte Mobilisationstests, bei denen vor der Urinprobe ein Chelatbildner gegeben wird, sind in ihrer Aussagekraft umstritten. Wir erklären Ihnen, was Ihr Befund bedeutet und was nicht.

Risiken und Nebenwirkungen

Chelatbildner sind Arzneistoffe und gehören in ärztliche Hände. Sie binden nicht nur schädliche Metalle, sondern auch Spurenelemente wie Zink oder Kupfer, die der Körper braucht. Mögliche Nebenwirkungen sind unter anderem Kreislaufreaktionen, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Hautreaktionen und eine Belastung der Nieren. Selten kommen allergische Reaktionen vor. Bei Vorerkrankungen der Nieren ist besondere Vorsicht geboten. Deshalb prüfen wir vor der Behandlung Nierenwerte und Mineralstoffe und fragen nach Vorerkrankungen und Medikamenten. Im Verlauf kontrollieren wir regelmäßig. Treten während oder nach einer Infusion Beschwerden auf, sprechen Sie uns bitte sofort an.

Metalle im Alltag

Metalle kommen überall in der Umwelt vor, in kleinen Mengen auch in Nahrung und Trinkwasser. Nicht jede messbare Menge ist schädlich. Relevante Quellen können alte Bleileitungen in Altbauten, bestimmte Raubfische, Tabakrauch, manche importierte Kosmetik oder der Umgang mit Metallen in Beruf und Hobby sein. Auch Zahnmaterialien werden oft angesprochen. Hier lohnt eine sachliche Abwägung gemeinsam mit Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt. Der erste Schritt ist immer, Quellen zu erkennen und zu verringern. Eine Chelat-Therapie kann dann ein zusätzlicher Baustein sein, nie ein Ersatz dafür.

Metalltoxikologie in Forschung und Praxis

Prof. Schulte-Uebbing befasst sich seit vielen Jahren mit der Wirkung von Metallen auf die Gesundheit. Er verfasste den Beitrag „Antidota“ im Handbuch der Klinischen Metalltoxikologie (MTM Verlag, Hersbruck, 2016). Antidota sind Gegenmittel bei Vergiftungen; zu ihnen gehören auch Chelatbildner. Weitere Arbeiten tragen Titel wie „Metallausleitung in der Onkologischen Praxis“ (Workshop der Ärztegesellschaft für Klinische Metalltoxikologie, 2011), „Endokrine Effekte von Schwermetallen“ (2010) und „Stellenwert toxischer Metalle in der Umweltmedizin“ (2019). Dieses Wissen fließt in die Beratung ein – sachlich, vorsichtig und ohne Versprechen.

Gute Fragen. Klare Antworten.

Häufige Fragen zur Chelat-Therapie

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an – wir nehmen uns Zeit.

Für wen ist eine Chelat-Therapie sinnvoll?

Für Menschen mit nachgewiesener, relevanter Belastung durch Metalle, die sich mit Chelatbildnern binden lassen. Ohne Nachweis ist ein Nutzen nicht belegt. Deshalb klären wir zuerst ab, ob eine Belastung vorliegt, und besprechen dann ehrlich, ob die Behandlung für Sie infrage kommt.

Wie läuft eine Infusion ab?

Sie sitzen oder liegen bequem, während der Chelatbildner langsam über eine Vene einläuft. Während der Infusion sind Sie in der Praxis betreut. Danach können Sie Ihren Alltag in der Regel fortsetzen. Wie lange eine Infusion dauert, hängt vom Wirkstoff ab; das besprechen wir vorher.

Wie viele Infusionen sind nötig?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Es hängt vom Metall, von der Höhe der Belastung und von Ihren Kontrollwerten ab. Wir planen die Behandlung in Abschnitten und prüfen zwischendurch, ob weitere Infusionen sinnvoll sind.

Tut die Behandlung weh?

Sie spüren den Einstich der Infusionsnadel, ähnlich wie bei einer Blutabnahme. Die Infusion selbst ist meist gut verträglich. Manche Menschen bemerken Müdigkeit, Kopfschmerzen oder ein Kältegefühl am Arm. Bitte sagen Sie uns sofort Bescheid, wenn Sie sich unwohl fühlen.

Muss ich mich vorbereiten?

Bringen Sie eine Liste Ihrer Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel mit. Vor der ersten Infusion sollten aktuelle Nierenwerte vorliegen. Trinken Sie vor und nach der Behandlung ausreichend, sofern wir nichts anderes besprechen. Planen Sie danach etwas Ruhe ein.

Kann ich Amalgam mit einer Chelat-Therapie ausleiten?

Ob Amalgamfüllungen bei Ihnen zu einer relevanten Quecksilberbelastung führen, lässt sich nur durch Untersuchungen klären. Eine Chelat-Therapie ist nur bei nachgewiesener Belastung sinnvoll. Ob und wie Füllungen ersetzt werden, entscheiden Sie mit Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt – möglichst schonend und nicht überstürzt.

Ist eine Chelat-Therapie in der Schwangerschaft möglich?

In Schwangerschaft und Stillzeit wird eine Chelat-Therapie in der Regel nicht durchgeführt. Dabei könnten Metalle aus dem Gewebe gelöst werden und das Kind erreichen. Ausnahmen betreffen schwere Vergiftungen und gehören in spezialisierte Kliniken. Wenn Sie eine Schwangerschaft planen, sprechen Sie uns frühzeitig an.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Die Chelat-Therapie ist meist eine Selbstzahlerleistung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Ob Ihre private Versicherung oder Beihilfe Kosten übernimmt, hängt vom Tarif ab. Wir informieren Sie vor der Behandlung, welche Kosten für Diagnostik und Infusionen entstehen.

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