Frauenheilkunde · Krebsnachsorge

Ihre Praxis für Krebs­nachsorge in München

Nach der Therapie nicht allein.

Nach einer Krebserkrankung beginnt ein neuer Abschnitt – mit Kontrollen, Fragen und oft mit Folgen der Therapie. Prof. Schulte-Uebbing befasst sich seit vielen Jahren mit gynäkologischer Onkologie und Brustkrebs. Wir begleiten Ihre Nachsorge und bieten ergänzende, integrative Behandlungen an – immer abgestimmt mit Ihren Onkologinnen und Onkologen.

  • Nachsorge und Integration aus einer Hand
  • Abgestimmt mit Ihrer Onkologie
  • Zeit für Ihre Fragen
Zwei Hände halten sich als Zeichen persönlicher Begleitung
G 4,9 35 Google-Bewertungen
  • Über 30 Jahre Erfahrung Frauenheilkunde, Umweltmedizin, Naturheilkunde
  • Über 400 Publikationen in mehr als vier Jahrzehnten
  • 4,9 von 5 Sternen aus 35 Google-Bewertungen
  • Kasse, privat, Selbstzahlerinnen Sie sind herzlich willkommen

Wann Sie zu uns kommen

Wann Sie zur Krebs­nachsorge zu uns kommen

Nach der Erstbehandlung

Operation, Chemo- oder Strahlentherapie sind abgeschlossen, und Sie suchen eine Praxis für die regelmäßige Nachsorge.

Folgen der Therapie

Erschöpfung, Wechseljahresbeschwerden, Scheidentrockenheit, Gelenkschmerzen oder Schlafprobleme belasten Ihren Alltag.

Unter antihormoneller Therapie

Sie nehmen nach Brustkrebs antihormonelle Medikamente und möchten Beschwerden und Knochengesundheit im Blick behalten.

Selbst aktiv werden

Sie möchten selbst etwas beitragen und fragen nach Ernährung, Bewegung, Immunsystem und integrativen Verfahren.

Unser Ansatz

Unser Ansatz in der Krebs­nachsorge

Die Nachsorge folgt den aktuellen Leitlinien: regelmäßige Gespräche, körperliche Untersuchungen und die vorgesehene Bildgebung, nach Brustkrebs etwa Mammographie und Ultraschall. Darüber hinaus bieten wir eine erweiterte, integrative Begleitung an. Wir fragen nach Ihren Beschwerden, Ihrer Lebensqualität und Ihren Sorgen und betrachten Immunsystem, Hormone, Stoffwechsel und mögliche Umweltbelastungen. Ergänzende Verfahren wie Immun- und Aufbau-Infusionen oder Akupunktur stimmen wir mit Ihren Onkologinnen und Onkologen ab, einschließlich Zeitpunkt und Zusammensetzung. Sie ersetzen keine onkologische Therapie.

Ehrlich eingeordnet

Integrative Verfahren wie Infusionen oder Akupunktur ergänzen die onkologische Behandlung und Nachsorge, sie ersetzen sie nie; ihre Wirksamkeit ist nicht für jede Anwendung wissenschaftlich belegt, und was für Sie sinnvoll ist, besprechen wir offen und mit Ihrem Behandlungsteam.

Ihr Weg in unserer Praxis Krebsnachsorge
  1. Leitliniengerechte Nachsorge

    • Gespräch und Untersuchung
    • Ultraschall
    • Mammographie nach Plan
    • Abstimmung mit Onkologie
  2. Folgen der Therapie begleiten

    • Wechseljahresbeschwerden
    • Scheidentrockenheit
    • Knochen und Vitamin D
    • Erschöpfung
  3. Integrative Begleitung

    • Immun- und Aufbau-Infusionen
    • Akupunktur
    • Ernährung und Bewegung
    • Umweltbelastungen erkennen
Vereinfachte Darstellung – welche Bausteine Sie brauchen, klären wir gemeinsam.

Sorgfältig und persönlich

Was die Krebs­nachsorge umfasst

01

Leitliniengerechte Nachsorge

Gespräche, gynäkologische Untersuchung, Tastuntersuchung der Brust und Ultraschall nach dem empfohlenen Plan. Mammographien veranlassen wir in den vorgesehenen Abständen.

02

Ergänzende Brustdiagnostik

Ultraschall-Elastographie, Ultraschall-CT und Mammovision können die Nachsorge strahlenfrei ergänzen. Wo eine Mammographie empfohlen ist, ersetzen sie diese nicht.

03

Folgen der Therapie

Wir behandeln Wechseljahresbeschwerden, Scheidentrockenheit und Schlafprobleme – bei hormonabhängigem Krebs mit hormonfreien Möglichkeiten, etwa vaginalen Vitamin-D-Rezepturen.

04

Immun- und Aufbau-Infusionen

Infusionen mit Vitaminen, Aminosäuren und Mikronährstoffen stellen wir individuell zusammen – zeitlich und inhaltlich abgestimmt mit Ihrer onkologischen Behandlung.

05

Akupunktur und Naturheilkunde

Akupunktur und Ohrakupunktur setzen wir ergänzend ein, etwa bei Erschöpfung, Schmerzen oder Verdauungsbeschwerden. Ziel ist, Ihr Wohlbefinden zu unterstützen.

06

Umwelt und Lebensstil

Wir beraten zu Ernährung, Bewegung und hormonähnlich wirkenden Stoffen im Alltag. Bei nachgewiesener Schwermetallbelastung besprechen wir eine Ausleitung.

Aus der Forschung

Prof. Schulte-Uebbing hat dazu veröffentlicht.

In mehr als vier Jahrzehnten sind über 400 wissenschaftliche Publikationen entstanden – zu Gynäkologie, Onkologie, Umweltmedizin, Hormonen, Immunologie und Naturheilkunde. Dieses Wissen fließt in die Sprechstunde Ihres Frauenarztes in München ein.

  • 2019

    Endokrine Disruptoren, v. a. ubiquitäre Phthalate (in Nahrung, Kosmetika, Parfüm etc.) als wichtige (Teil-)Ursache chronischer Krankheiten und Tumoren, Krebskongress, München, 18.5.2019

  • 2018

    Stoffwechsel-Merkmale der Tumorzellen als Ziel komplementärer Therapien, Deutsche Zeitschrift für Onkologie 2018; (50), 1-15

  • 2017

    Aluminium als Endokriner Disruptor und mögliche (Teil) Ursache des hormonabhängigen Mammakrazinoms, gyn (22), 2017, S. 6-16

  • 2016

    Aluminium und Mammakarzinom, Gyn- Aktiv, 6-2016, S.16

Passt das zu mir?

Für wen die Krebs­nachsorge infrage kommt

Das kann dafür sprechen

  • Frauen nach Brustkrebs oder gynäkologischer Krebserkrankung
  • Beschwerden durch Antihormon-, Chemo- oder Strahlentherapie
  • Wunsch nach integrativer Begleitung neben der Onkologie
  • Begleitung während einer laufenden Krebstherapie
  • Erhöhtes Krebsrisiko mit Wunsch nach erweiterter Prävention

Wann ein anderer Weg nötig ist

Die Krebstherapie selbst – Operation, Chemo-, Strahlen- oder Antihormontherapie – liegt bei Ihrem onkologischen Behandlungsteam. Neue Knoten, ungewohnte Blutungen oder anhaltende Schmerzen lassen Sie bitte zeitnah abklären. Bei Fieber unter Chemotherapie melden Sie sich sofort bei Ihrem onkologischen Zentrum, im Notfall unter 112, sonst beim Bereitschaftsdienst 116 117.

In vier Schritten

So läuft die Krebs­nachsorge bei uns ab

  1. Termin vereinbaren

    Telefonisch unter 089 299655 oder online über Doctolib. Bringen Sie Arztbriefe, Ihren Nachsorgepass und aktuelle Befunde mit.

  2. Gespräch und Untersuchung

    Wir nehmen uns Zeit für Ihre Geschichte, Ihre Beschwerden und Fragen und untersuchen Sie gynäkologisch, einschließlich Brust und Ultraschall.

  3. Ihr Nachsorgeplan

    Wir legen die Termine nach Leitlinie fest und besprechen, welche ergänzenden Verfahren sinnvoll sind – abgestimmt mit Ihrem onkologischen Team.

  4. Behandlung und Begleitung

    Wir begleiten Sie über die Jahre der Nachsorge, behandeln Folgen der Therapie und passen das Konzept an Ihre Situation an.

Transparent von Anfang an

Kosten und Krankenkasse

Gesetzlich und privat Versicherte sind bei uns herzlich willkommen. Die leitliniengerechte Nachsorge übernehmen die Krankenkassen. Ergänzende Leistungen wie Mammovision, Ultraschall-Elastographie, Ultraschall-CT, Immun- und Aufbau-Infusionen, Akupunktur und erweiterte Laboruntersuchungen sind in der Regel Selbstzahlerleistungen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ); private Versicherungen erstatten je nach Tarif. Wir informieren Sie vor der Behandlung, welche Kosten entstehen.

Termin anfragen

Das sagen unsere Patientinnen

Persönlich, gründlich, mit Zeit für Sie.

4,9 35 Bewertungen bei Google
★★★★★

„Kompetenter Arzt!“

D. P. Google-Bewertung 2025
★★★★★

„Absolut empfehlenswert! Sowohl der Prof. als auch die Mitarbeiter sind kompetent, nett und freundlich.“

Klarika K. Google-Bewertung 2025
★★★★★

„Ganz toller Arzt. Ich war mit meiner Frau dort um sie zu begleiten, weil sie so furchtbar Angst hatte. Sie selbst sagt auch. Er ist sehr einfühlsam und gibt einem ein super Gefühl dort sehr, sehr gut aufgehoben zu sein. Das Team ist super lieb und …“

Matthias K. Google-Bewertung 2024

Fachwissen, verständlich erklärt

Gut zu wissen

Die Hintergründe ausführlich – zum Aufklappen.

Was die Nachsorge leistet

Die Nachsorge beginnt, wenn die Erstbehandlung einer Krebserkrankung abgeschlossen ist. Sie hat mehrere Ziele: einen Rückfall oder eine neue Erkrankung früh zu erkennen, Folgen der Therapie zu behandeln und Sie auf dem Weg zurück in den Alltag zu begleiten. Nach Brustkrebs folgt sie einem festen Plan mit Gesprächen, körperlichen Untersuchungen und regelmäßiger Bildgebung der Brust; in den ersten Jahren sind die Abstände kürzer, später länger. Für Krebserkrankungen von Gebärmutter, Eierstöcken oder Gebärmutterhals gelten eigene Nachsorgepläne. Ebenso wichtig sind Ihre Fragen: zu Beschwerden, Sexualität, Ernährung, Bewegung, Beruf und Sorgen. Welche Untersuchungen über die Leitlinie hinaus sinnvoll sind, besprechen wir individuell mit Ihnen.

Integrative Begleitung: Was bedeutet das?

Integrative Onkologie verbindet die leitliniengerechte Krebsbehandlung mit ergänzenden Verfahren aus Naturheilkunde und Lebensstilmedizin. Ziel ist nicht, Krebs auf anderem Weg zu behandeln. Ziel ist, Beschwerden zu lindern, die Lebensqualität zu verbessern und Ihnen Möglichkeiten zu geben, selbst aktiv zu werden. Für regelmäßige Bewegung gibt es gute Hinweise, dass sie Erschöpfung lindern und das Wohlbefinden verbessern kann. Für viele andere Verfahren ist die Studienlage weniger klar. Unsere Praxis bietet erweiterte Krebsprävention, -therapie und -nachsorge sowie integrative, individuelle Krebs-Therapien an – immer ergänzend. Prof. Schulte-Uebbing hat dazu unter anderem „Brustkrebs: Ganzheitliche Vor- und Nachsorge“ (ZAEN, 2011) und „Integrative Therapie des Mamma-Karzinoms“ (ZAEN, 2012) veröffentlicht.

Immun- und Aufbau-Infusionen in der Krebsbegleitung

Immun- und Aufbau-Infusionen enthalten je nach Zusammensetzung Vitamine wie Vitamin C, Aminosäuren, Spurenelemente und weitere Mikronährstoffe. Sie werden individuell zusammengestellt. Das Konzept beruht auf der Vorstellung, Immunsystem und Stoffwechsel während und nach einer Krebstherapie zu unterstützen und Mängel auszugleichen. Die Immun-Infusion in der Krebstherapie gehört zu den Themen, mit denen sich Prof. Schulte-Uebbing in seinen Veröffentlichungen beschäftigt hat. Wichtig ist der richtige Zeitpunkt: Manche Stoffe, etwa hochdosierte Antioxidantien, können mit Chemo- oder Strahlentherapie zusammenwirken. Deshalb stimmen wir Zusammensetzung und Zeitpunkt immer mit Ihren Onkologinnen und Onkologen ab. Die Wirksamkeit solcher Infusionen ist wissenschaftlich nicht ausreichend belegt; sie ersetzen keine onkologische Therapie.

Scheidentrockenheit und Wechseljahres­beschwerden nach Brustkrebs

Chemotherapie und antihormonelle Therapie lösen häufig Wechseljahresbeschwerden aus: Hitzewallungen, Schlafstörungen, Gelenkschmerzen und eine trockene, empfindliche Scheide. Bei hormonabhängigem Brustkrebs sind Östrogene oft nicht erlaubt. Dann braucht es hormonfreie Wege, etwa Gleitmittel, Feuchtigkeitspflege für die Scheide, Bewegung, Akupunktur oder pflanzliche Mittel, die mit der Onkologie abgestimmt sind. Prof. Schulte-Uebbing hat sich mit vaginalen Vitamin-D-Rezepturen als hormonfreier Möglichkeit beschäftigt, etwa in „Was tun gegen Östrogenmangel- Kolpitis, wenn Östrogene streng kontraindiziert sind ?“ (gyn, 2014). Kolpitis bedeutet Scheidenentzündung. Eine allgemeine Leitlinienempfehlung für Vitamin D in der Scheide gibt es nicht. Ob eine solche Rezeptur für Sie infrage kommt, besprechen wir offen – auch mit Ihrem onkologischen Team.

Hormone, Umwelt und Brustkrebs

Ein Forschungsschwerpunkt von Prof. Schulte-Uebbing sind endokrine Disruptoren: Stoffe, die im Körper hormonähnlich wirken können. Dazu zählen Weichmacher aus Kunststoffen, Duftstoffe, bestimmte Metalle und Aluminiumverbindungen, etwa aus Deodorants. Er hat untersucht, welche Rolle sie bei hormonabhängigen Tumoren wie Brustkrebs spielen könnten, etwa in „Löst Aluminium Brustkrebs aus ?“ (Deutsche Zeitschrift für Onkologie, 2015) und „Prävention des Mammakarzinoms – endokrinologische und toxikologische Aspekte“ (Prävention und Rehabilitation, 2015). Wie groß der Einfluss solcher Stoffe ist, ist wissenschaftlich nicht abschließend geklärt. Weniger Belastung im Alltag ist aber ein Schritt, den Sie selbst gehen können. Auch deshalb ist unsere Praxis nikotin- und parfümfrei. Bei nachgewiesener Belastung mit Schwermetallen besprechen wir eine Ausleitung.

Unter antihormoneller Therapie

Viele Frauen nehmen nach hormonabhängigem Brustkrebs über mehrere Jahre antihormonelle Medikamente ein. Je nach Wirkstoff können sie Knochenabbau, Gelenkbeschwerden, Gewichtszunahme oder Stimmungsschwankungen begünstigen. Deshalb gehören Knochengesundheit, Vitamin D, Bewegung und Herz-Kreislauf-Gesundheit in die Nachsorge. Wir prüfen bei Bedarf Vitamin D und den Knochenstoffwechsel, empfehlen eine Knochendichtemessung, wenn sie sinnvoll ist, und beraten zu Bewegung und Ernährung. Beschwerden nehmen wir ernst, denn sie sind ein häufiger Grund, die Therapie abzubrechen. Bitte setzen Sie antihormonelle Medikamente nie eigenmächtig ab. Sprechen Sie mit uns und Ihrem onkologischen Team – oft gibt es Wege, die Therapie besser verträglich zu machen.

Gute Fragen. Klare Antworten.

Häufige Fragen zur Krebs­nachsorge

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an – wir nehmen uns Zeit.

Ersetzt die integrative Begleitung meine Krebstherapie?

Nein, niemals. Operation, Chemo-, Strahlen-, Antihormon- und zielgerichtete Therapien sind die Grundlage Ihrer Behandlung. Integrative Verfahren ergänzen sie mit dem Ziel, Beschwerden zu lindern und Ihr Wohlbefinden zu unterstützen. Wir stimmen alles mit Ihren Onkologinnen und Onkologen ab.

Kann ich die Nachsorge bei Ihnen machen, wenn ich in einer Klinik behandelt wurde?

Ja. Die Nachsorge nach Brustkrebs oder einer gynäkologischen Krebserkrankung findet häufig in der frauenärztlichen Praxis statt. Bringen Sie Ihre Arztbriefe und Befunde mit. Wir legen die Termine nach Leitlinie fest und halten Kontakt zu Ihrer Klinik oder onkologischen Praxis, wenn Sie das wünschen.

Kann ich auch während meiner Krebstherapie zu Ihnen kommen?

Ja. Unsere Praxis bietet neben der Nachsorge eine erweiterte, integrative Begleitung während der Therapie an, etwa bei Erschöpfung, Wechseljahresbeschwerden oder Fragen zu Ernährung und Immunsystem. Die Behandlung selbst bleibt bei Ihrem onkologischen Team, mit dem wir uns abstimmen.

Ersetzt Mammovision die Mammographie in der Nachsorge?

Nein. Mammovision, Ultraschall-CT und Ultraschall-Elastographie sind ergänzende, strahlenfreie Verfahren. Wo die Leitlinie eine Mammographie vorsieht, ersetzen sie diese nicht. Sie können zusätzliche Informationen liefern. Ob das für Sie sinnvoll ist, besprechen wir offen.

Sind Infusionen während der Chemotherapie möglich?

Nur nach Absprache mit Ihrem onkologischen Team. Manche Stoffe, etwa hochdosierte Antioxidantien, können mit Chemo- oder Strahlentherapie zusammenwirken. Deshalb legen wir Zusammensetzung und Zeitpunkt gemeinsam fest. Oft ist der Abstand zur Therapie entscheidend.

Was kann ich selbst für mich tun?

Regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, ein gesundes Gewicht, der Verzicht auf Rauchen und wenig Alkohol werden in den Leitlinien empfohlen. Viele Frauen reduzieren zusätzlich Duftstoffe, Weichmacher und Aluminium im Alltag. Auch Gespräche, etwa in einer Krebsberatungsstelle oder Selbsthilfegruppe, können entlasten.

Was hilft gegen Scheidentrockenheit nach Brustkrebs?

Bei hormonabhängigem Brustkrebs sind Östrogene oft nicht erlaubt. Hormonfreie Möglichkeiten sind Gleitmittel, Feuchtigkeitspflege, Beckenbodentraining und – nach Absprache – vaginale Vitamin-D-Rezepturen, zu denen Prof. Schulte-Uebbing veröffentlicht hat. Wir untersuchen Sie, schließen Entzündungen aus und suchen gemeinsam einen Weg.

Wie oft finden die Nachsorgetermine statt?

Das richtet sich nach der Art Ihrer Krebserkrankung und den aktuellen Leitlinien. In den ersten Jahren nach der Behandlung sind die Abstände kürzer, später werden sie länger. Wir legen Ihren persönlichen Plan zu Beginn gemeinsam fest und besprechen, wann die nächste Bildgebung ansteht.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Die leitliniengerechte Nachsorge übernehmen die Krankenkassen. Ergänzende Leistungen wie Mammovision, Ultraschall-Elastographie, Immun- und Aufbau-Infusionen, Akupunktur und erweiterte Laboruntersuchungen sind meist Selbstzahlerleistungen nach der GOÄ. Wir informieren Sie vorher, welche Kosten entstehen.

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