Frauenheilkunde · Natürliche Hormontherapie

Ihre Praxis für natürliche Hormon­therapie in München

Naturidentisch. Individuell. Sorgfältig abgewogen.

Bioidentische Hormone sind in ihrem Aufbau identisch mit den Hormonen, die Ihr Körper selbst bildet. In unserer Praxis in München setzen wir sie gezielt ein – etwa in den Wechseljahren oder bei Progesteronmangel. Grundlage sind ein ausführliches Gespräch, eine Hormonanalyse und eine sorgfältige Abwägung von Nutzen und Risiken.

  • Bioidentische Hormone, individuell geplant
  • Hormonanalyse als Grundlage
  • Regelmäßige Kontrolle und Begleitung
Molekülmodell auf hellem Grund als Sinnbild für Hormone und Stoffwechsel
G 4,9 35 Google-Bewertungen
  • Über 30 Jahre Erfahrung Frauenheilkunde, Umweltmedizin, Naturheilkunde
  • Über 400 Publikationen in mehr als vier Jahrzehnten
  • 4,9 von 5 Sternen aus 35 Google-Bewertungen
  • Kasse, privat, Selbstzahlerinnen Sie sind herzlich willkommen

Wann Sie zu uns kommen

Wann eine natürliche Hormon­therapie infrage kommt

Beschwerden in den Wechseljahren

Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen oder Scheidentrockenheit belasten Ihren Alltag. Sie möchten wissen, ob Hormone für Sie infrage kommen.

Zeichen von Progesteronmangel

Brustspannen, Schmierblutungen vor der Periode oder unruhiger Schlaf in der zweiten Zyklushälfte können auf zu wenig Progesteron hinweisen.

Bioidentisch statt synthetisch

Sie möchten statt synthetischer Hormone lieber bioidentische Hormone einsetzen und wünschen eine ausführliche Beratung dazu.

Ihre Therapie überprüfen

Sie nehmen bereits Hormone und möchten wissen, ob Wirkstoff, Form und Menge noch zu Ihnen passen.

Unser Ansatz

Unser Ansatz bei der natürlichen Hormon­therapie

Eine Hormontherapie beginnt bei uns nicht mit einem Rezept, sondern mit Fragen. Im ersten Gespräch nehmen wir uns Zeit für Ihre Beschwerden, Ihre Vorgeschichte und Ihre familiären Risiken. Eine Hormonanalyse zeigt, wo Ihr Körper steht. Erst dann besprechen wir, ob eine Therapie sinnvoll ist. Wenn ja, setzen wir bioidentische Hormone so niedrig wie möglich und so lange wie nötig ein. Infrage kommen zum Beispiel bioidentisches Progesteron, Östradiol oder Östriol – in einer Form, die zu Ihnen passt. Ergänzend beziehen wir naturheilkundliche Verfahren, die Schilddrüse und Ihren Lebensstil ein. Regelmäßige Kontrollen gehören selbstverständlich dazu.

Ehrlich eingeordnet

Auch bioidentische Hormone sind wirksame Arzneimittel mit möglichen Risiken; naturheilkundliche Ergänzungen verstehen wir als Begleitung, deren Nutzen nicht für jede Anwendung belegt ist – was für Sie infrage kommt, wägen wir gemeinsam ab.

Ihr Weg in unserer Praxis Natürliche Hormontherapie
  1. Gründliche Diagnostik

    • Ausführliche Anamnese
    • Hormonanalyse
    • Vorsorge vor Therapiebeginn
  2. Bioidentische Hormone

    • Individuell abgestimmt
    • Passende Anwendungsform
    • Regelmäßig kontrolliert
  3. Ergänzende Naturheilkunde

    • Phytotherapie
    • Akupunktur
    • Mikronährstoffe
    • Lebensstil und Ernährung
Vereinfachte Darstellung – welche Bausteine Sie brauchen, klären wir gemeinsam.

Sorgfältig und persönlich

Was die Behandlung umfasst

01

Beratung und Abwägung

Wir besprechen Ihre Beschwerden, Wünsche, Vorerkrankungen und familiären Risiken. Gemeinsam wägen wir ab, ob und welche Hormontherapie für Sie infrage kommt.

02

Hormonanalyse

Laborwerte zeigen, welche Hormone fehlen. Bei Bedarf beziehen wir Schilddrüse, Vitamin D und weitere Werte ein.

03

Vorsorge vor Therapiebeginn

Vor einer Hormontherapie sollte die gynäkologische Vorsorge aktuell sein. Dazu gehören Untersuchung, Ultraschall und die Untersuchung der Brust.

04

Bioidentische Hormone

Je nach Bedarf kommen bioidentisches Progesteron, Östradiol oder Östriol infrage – als Gel, Creme, Kapsel oder Zäpfchen, als Fertigarzneimittel oder Rezeptur.

05

Kontrolle und Anpassung

Wir prüfen in Abständen Wirkung, Verträglichkeit und Werte und passen die Therapie an. So bleibt die Menge so niedrig wie möglich.

06

Ergänzende Verfahren

Pflanzliche Mittel, Akupunktur und Mikronährstoffe können die Behandlung ergänzen. Kommen Hormone für Sie nicht infrage, besprechen wir diese Wege als Möglichkeit ohne Hormone.

Aus der Forschung

Prof. Schulte-Uebbing hat dazu veröffentlicht.

In mehr als vier Jahrzehnten sind über 400 wissenschaftliche Publikationen entstanden – zu Gynäkologie, Onkologie, Umweltmedizin, Hormonen, Immunologie und Naturheilkunde. Dieses Wissen fließt in die Sprechstunde Ihres Frauenarztes in München ein.

  • 2015

    Vitamin D – ein wichtiges und interessantes Hormon, Ihre Gesundheit, 5- 2015

  • 2013

    Morbus Hashimoto und Progesteronmangel, Liv Vivendi, 1/2013

  • 2012

    Hashimoto-Thyreoiditis, Östrogen-Dominanz und Progesteronmangel, Zeitschrift der Ärzte für Naturheilverfahren (ZAEN), 6/2012, S. 32–34

  • 2012

    Morbus Hashimoto, Progesteronmangel, Östrogendominanz, Menopause-Kongress, Universität Wien, 7.–9.12. 2012

Passt das zu mir?

Für wen eine natürliche Hormon­therapie infrage kommt

Das kann dafür sprechen

  • Belastende Beschwerden in den Wechseljahren
  • Nachgewiesener Mangel an Progesteron oder Östrogen
  • Wunsch nach bioidentischen statt synthetischen Hormonen
  • Frauen, die ihre Hormontherapie überprüfen möchten

Wann ein anderer Weg nötig ist

Nach Brustkrebs oder anderen hormonabhängigen Tumoren, nach Thrombosen, Schlaganfall oder Herzinfarkt und bei bestimmten Lebererkrankungen ist eine Hormontherapie oft nicht möglich. Dann besprechen wir hormonfreie Wege. Unklare Blutungen klären wir vor jeder Therapie ab. Bei starken Blutungen erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.

In vier Schritten

So läuft die natürliche Hormon­therapie ab

  1. Termin vereinbaren

    Rufen Sie uns an unter 089 299655 oder buchen Sie online über Doctolib. Bringen Sie Befunde, Laborwerte und eine Liste Ihrer Medikamente mit.

  2. Gespräch und Untersuchung

    Wir sprechen über Beschwerden, Vorerkrankungen und familiäre Risiken. Es folgen gynäkologische Untersuchung, Ultraschall und Blutentnahme für die Hormonanalyse.

  3. Behandlungsplan

    Wir besprechen die Werte und wägen Nutzen und Risiken ab. Gemeinsam entscheiden wir, ob, womit und in welcher Form Sie behandelt werden.

  4. Behandlung und Kontrolle

    Wir begleiten Sie, prüfen Wirkung und Verträglichkeit in Abständen und passen die Therapie bei Bedarf an.

Transparent von Anfang an

Kosten und Krankenkasse

Ob die Krankenkasse die Kosten für ein Hormonpräparat übernimmt, hängt vom Präparat und vom Anlass ab. Erweiterte Hormonanalysen und naturheilkundliche Ergänzungen sind für gesetzlich Versicherte meist Selbstzahlerleistungen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Private Krankenversicherungen erstatten je nach Tarif. Wir informieren Sie vor der Behandlung, welche Kosten entstehen. So können Sie in Ruhe entscheiden.

Termin anfragen

Das sagen unsere Patientinnen

Persönlich, gründlich, mit Zeit für Sie.

4,9 35 Bewertungen bei Google
★★★★★

„Nach meinem Umzug nach München war ich auf der Suche nach einem neuen Frauenarzt und bin auf diese Praxis gestoßen. Vom ersten Termin an habe ich mich rundum gut aufgehoben gefühlt. Das gesamte Praxisteam ist außergewöhnlich freundlich. Die Arzthelferinnen …“

N. T. Google-Bewertung 2026
★★★★★

„Eine sehr angenehme Praxis mit freundlichen Mitarbeiterinnen und einem kompetenten Arzt. Die Terminvergabe verlief unkompliziert, die Wartezeit war kurz und ich habe mich von Anfang an wohlgefühlt. Vielen Dank für die tolle Betreuung!“

Franziska W. Google-Bewertung 2026
★★★★★

„Kompetenter Arzt!“

D. P. Google-Bewertung 2025

Fachwissen, verständlich erklärt

Gut zu wissen

Die Hintergründe ausführlich – zum Aufklappen.

Was sind bioidentische Hormone?

Bioidentische Hormone haben exakt den gleichen chemischen Aufbau wie die Hormone, die der weibliche Körper selbst bildet. Dazu gehören vor allem Östradiol, Östriol und Progesteron. Sie werden meist aus pflanzlichen Ausgangsstoffen, etwa aus der Yamswurzel oder aus Soja, im Labor hergestellt. Das Wort „natürlich“ bezieht sich also auf die Struktur, nicht darauf, dass die Hormone direkt aus Pflanzen stammen. Synthetische Hormone, wie sie zum Beispiel in vielen Verhütungspillen stecken, sind dagegen chemisch verändert. Bioidentische Hormone gibt es als zugelassene Fertigarzneimittel und als individuell in der Apotheke hergestellte Rezepturen. In der Fachliteratur heißen sie auch naturidentische Hormone.

Bioidentisches Progesteron

Progesteron, das Gelbkörperhormon, entsteht nach dem Eisprung. Es bereitet die Gebärmutterschleimhaut auf eine Schwangerschaft vor und gleicht die Wirkung von Östrogen aus. In den Jahren vor den Wechseljahren sinkt es oft als erstes Hormon ab, weil der Eisprung unregelmäßiger wird. Dann können Schlafstörungen, Brustspannen, Reizbarkeit oder starke Blutungen auftreten. Bioidentisches Progesteron kann einen solchen Mangel ausgleichen. Bei einer Östrogentherapie schützt ein Gestagen wie Progesteron die Gebärmutterschleimhaut, solange die Gebärmutter vorhanden ist. Prof. Dr. Schulte-Uebbing hat zu diesem Hormon unter anderem „Progesteron – Das Allrounder-Hormon“ (Liv, 2012) veröffentlicht.

Östrogen in den Wechseljahren

Mit den Wechseljahren lässt die Östrogenbildung in den Eierstöcken nach. Das kann Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Scheidentrockenheit auslösen. Langfristig beeinflusst der Östrogenmangel auch Knochen, Haut und Schleimhäute. Bioidentisches Östradiol über die Haut, etwa als Gel oder Pflaster, gilt nach heutigem Wissen als günstige Form, weil es nicht zuerst die Leber passiert. Bei Scheidentrockenheit kommt oft eine örtliche Behandlung mit Östriol infrage, die kaum in den übrigen Körper übergeht. Welche Form, welche Menge und welche Dauer zu Ihnen passen, entscheiden wir individuell. Mehr dazu lesen Sie auf unserer Seite zu den Wechseljahren.

Nutzen und Risiken abwägen

Jede Hormontherapie hat Nutzen und Risiken – auch mit bioidentischen Hormonen. „Bioidentisch“ bedeutet nicht automatisch frei von Nebenwirkungen. Je nach Form, Dauer und persönlicher Vorgeschichte kann sich etwa das Risiko für Thrombosen oder Brustkrebs verändern. Nach heutigem Wissen ist das Verhältnis von Nutzen und Risiko bei gesunden Frauen besonders günstig, wenn die Therapie in zeitlicher Nähe zu den Wechseljahren beginnt. Deshalb gehören eine ausführliche Beratung, die gynäkologische Vorsorge und regelmäßige Kontrollen zu jeder Hormontherapie. So können Sie eine informierte Entscheidung treffen. Wir nehmen uns dafür die Zeit, die Sie brauchen.

Weitere Hormone und Forschung

Neben Östrogen und Progesteron spielen weitere Hormone eine Rolle. Dazu gehört DHEA, eine Vorstufe der Geschlechtshormone, die in den Nebennieren gebildet wird. Wichtig sind auch die Schilddrüsenhormone und Vitamin D, das im Körper wie ein Hormon wirkt. Prof. Dr. Schulte-Uebbing befasst sich seit vielen Jahren mit natürlicher Hormontherapie. Er veröffentlichte unter anderem „Hormonsubstitution mit 7-keto-DHEA – ein kurzer Überblick“ (CO MED, 2010). Ein weiterer Beitrag ist „Vitamin D – ein wichtiges und interessantes Hormon“ (Ihre Gesundheit, 2015). Ob weitere Hormone für Sie eine Rolle spielen, klären wir mit der Hormonanalyse.

Gute Fragen. Klare Antworten.

Häufige Fragen zu bioidentischen Hormonen

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an – wir nehmen uns Zeit.

Was ist der Unterschied zwischen bioidentischen und synthetischen Hormonen?

Bioidentische Hormone sind chemisch genau gleich gebaut wie die körpereigenen Hormone. Synthetische Hormone sind chemisch verändert, damit sie zum Beispiel als Tablette stärker oder länger wirken. Das kann andere Wirkungen und Nebenwirkungen mit sich bringen. Welche Form für Sie passt, besprechen wir individuell.

Haben bioidentische Hormone Nebenwirkungen?

Ja, das ist möglich. Auch bioidentische Hormone sind wirksame Arzneimittel. Je nach Form und Menge können zum Beispiel Brustspannen, Zwischenblutungen oder Müdigkeit auftreten. Auch Risiken wie Thrombosen sind nicht ausgeschlossen. Deshalb wägen wir vor der Therapie sorgfältig ab und kontrollieren regelmäßig.

Für wen sind bioidentische Hormone geeignet?

Infrage kommen sie vor allem für Frauen mit belastenden Wechseljahresbeschwerden und für Frauen mit nachgewiesenem Progesteronmangel. Ob sie für Sie geeignet sind, hängt von Ihren Beschwerden, Ihrem Alter, Ihren Vorerkrankungen und Ihrem familiären Risiko ab. Das klären wir im ausführlichen Gespräch und mit einer Hormonanalyse.

In welcher Form werden die Hormone angewendet?

Bioidentische Hormone gibt es als Gel oder Creme für die Haut, als Pflaster, als Kapsel zum Einnehmen und als Zäpfchen oder Creme für die Scheide. Östrogen über die Haut gilt als schonende Form. Welche Anwendung zu Ihnen passt, entscheiden wir gemeinsam – auch danach, was sich gut in Ihren Alltag einfügt.

Wie schnell wirkt eine Hormon­therapie?

Das ist individuell. Manche Frauen bemerken schon nach wenigen Wochen eine Veränderung, bei anderen dauert es länger. Wie gut die Therapie wirkt, lässt sich vorher nicht sicher sagen. Wir vereinbaren Kontrolltermine, besprechen Ihre Erfahrungen und passen die Therapie bei Bedarf an.

Wie lange kann ich bioidentische Hormone nehmen?

Eine feste Grenze gibt es nicht. Wir setzen Hormone so lange ein, wie Nutzen und Risiken in einem guten Verhältnis stehen. Regelmäßig überprüfen wir gemeinsam, ob die Therapie noch sinnvoll ist und ob sich die Menge verringern lässt. Ein Absetzen planen wir mit Ihnen schrittweise.

Brauche ich vorher einen Hormontest?

Eine Hormonanalyse ist bei uns die Grundlage. In den Wechseljahren stellen wir die Diagnose vor allem anhand Ihrer Beschwerden. Laborwerte helfen, die Lage einzuordnen und andere Ursachen wie eine Schilddrüsenstörung auszuschließen. Bei Verdacht auf Progesteronmangel ist der Zeitpunkt der Blutentnahme im Zyklus wichtig.

Ist eine Hormon­therapie nach Brustkrebs möglich?

Nach Brustkrebs oder anderen hormonabhängigen Tumoren ist eine Hormontherapie in der Regel nicht angezeigt. Bei Beschwerden suchen wir dann nach hormonfreien Wegen, etwa bei Scheidentrockenheit. Dabei stimmen wir uns mit Ihren behandelnden Onkologinnen und Onkologen ab.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Das hängt vom Präparat und vom Anlass ab. Viele zugelassene Hormonpräparate erstattet die gesetzliche Krankenversicherung. Erweiterte Hormonanalysen und naturheilkundliche Ergänzungen sind meist Selbstzahlerleistungen nach der GOÄ. Wir informieren Sie vorher, welche Kosten entstehen.

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