
Ultraschall & 4D-Ultraschall
Ultraschall und 4D-Ultraschall zeigen Gebärmutter, Eierstöcke und Brust schonend, ohne Strahlung und in Echtzeit.
Frauenheilkunde · Myome
Gründlich abklären, in Ruhe entscheiden.
Myome – gutartige Knoten aus Muskelgewebe der Gebärmutter – bleiben oft unbemerkt, können aber starke Blutungen, Schmerzen oder Druck verursachen. In unserer Praxis in München klären wir Myome mit Ultraschall ab, betrachten den Hormonhaushalt und besprechen ehrlich, welcher Weg zu Ihnen passt.

Wann Sie zu uns kommen
Ihre Periode ist sehr stark, dauert lange oder Sie haben Zwischenblutungen – manchmal mit Müdigkeit durch Eisenmangel.
Sie spüren Druck im Unterbauch, Rückenschmerzen, häufigen Harndrang oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
Bei einer Untersuchung wurde ein Myom entdeckt, und Sie möchten wissen, was das bedeutet und ob Sie etwas tun sollten.
Sie wünschen sich ein Kind und fragen sich, ob ein Myom die Schwangerschaft beeinflussen kann.
Unser Ansatz
Nicht jedes Myom muss behandelt werden. Entscheidend sind Größe, Lage, Ihre Beschwerden, Ihr Alter und Ihre Lebensplanung. Wir klären zuerst sorgfältig mit Ultraschall ab und bestimmen bei Bedarf Blutbild und Hormonwerte. Da Myome unter dem Einfluss der Geschlechtshormone wachsen, betrachten wir den Hormonhaushalt im Ganzen – auch eine mögliche Östrogen-Dominanz und Belastungen aus der Umwelt. Ergänzend bieten wir ganzheitliche Therapien wie Akupunktur an. Wachsen Myome stark oder machen sie deutliche Beschwerden, sagen wir Ihnen offen, wenn eine Operation oder ein anderes Verfahren sinnvoll sein kann.
Naturheilkundliche Verfahren setzen wir ergänzend ein, nicht als Ersatz für eine nötige Behandlung; dass sie Myome verkleinern, ist wissenschaftlich nicht belegt, und wann ein anderer Weg nötig ist, besprechen wir offen.
Sorgfältig und persönlich
Wir bestimmen Zahl, Größe und Lage der Myome mit vaginalem Ultraschall und halten den Befund für spätere Vergleiche fest.
Bei starken Blutungen prüfen wir Blutbild und Eisenwerte. Eine Hormonanalyse zeigt, wie Östrogen und Progesteron zueinander stehen.
Kleine Myome ohne Beschwerden kontrollieren wir in sinnvollen Abständen. So erkennen wir rechtzeitig, ob sich etwas verändert.
Bei Hormonstörungen besprechen wir, ob eine natürliche Hormontherapie sinnvoll ist. Bei Myomen wägen wir sorgfältig ab, weil auch Progesteron ihr Wachstum beeinflussen kann.
Akupunktur setzen wir ergänzend bei Myom-Beschwerden wie Periodenschmerzen ein. Wir beraten zu Ernährung, Gewicht und Bewegung, die den Hormonhaushalt beeinflussen.
Wir erklären Ihnen die Möglichkeiten – von der gebärmuttererhaltenden Myom-Entfernung bis zu Verfahren ohne Schnitt – und begleiten Sie vor und nach dem Eingriff.
Aus der Forschung
In mehr als vier Jahrzehnten sind über 400 wissenschaftliche Publikationen entstanden – zu Gynäkologie, Onkologie, Umweltmedizin, Hormonen, Immunologie und Naturheilkunde. Dieses Wissen fließt in die Sprechstunde Ihres Frauenarztes in München ein.
Hormonell wirksame Substanzen im Trinkwasser und deren Auswirkungen auf das Hormonsystem der Frau., gyn (23) 2018, S. 354-364
Prävention des Mammakarzinoms – endokrinologische und toxikologische Aspekte. Die Rolle von Östrogendominanz, Schilddrüsenunterfunktion, Morbus Hashimoto, NNR-Schwäche, Progesteron- und Insulinresistenz – mögliche Effekte endokriner Disruptoren, Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 27, Nr. 1/ 2015, S. 26–37
Endokrinologische und Immunologische Aspekte der TWM (Traditionellen Westlichen Medizin): Phytosterine, P- Mangel, E- Dominanz, 8. Internationaler Hildegard- Kongress, Konzil Konstanz / Bodensee, 17. – 19. Oktober 2014
M. Hashimoto – Zunehmende Tendenz durch Umweltgifte ? Fördern Endokrine Disruptoren über Estrogen-Dominanz, Progesteron-Resistenz und Insulin-Resistenz M. Hashimoto und hormonabhängige Tumoren ? Zeitschrift Umwelt Medizin Gesellschaft 26, 4, 2013, S. 288-293
Passt das zu mir?
Bei sehr starken Blutungen mit Schwindel oder Kreislaufproblemen und bei plötzlichen heftigen Unterbauchschmerzen wählen Sie bitte die 112; außerhalb der Sprechzeiten hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116 117. Wächst ein Myom schnell, besonders nach den Wechseljahren, lassen Sie es zügig abklären.
In vier Schritten
Telefonisch unter 089 299655 oder online über Doctolib. Bringen Sie frühere Ultraschallbefunde gern mit – dann sehen wir, ob sich etwas verändert hat.
Wir fragen nach Blutungen, Schmerzen und Ihrer Lebensplanung und untersuchen Sie gynäkologisch mit vaginalem Ultraschall.
Gemeinsam wägen wir ab: kontrollieren, ganzheitlich begleiten, Medikamente oder Eingriff. Sie entscheiden mit, in Ruhe und gut informiert.
Wir kontrollieren das Myom in sinnvollen Abständen, passen die Behandlung an und begleiten Sie auch rund um einen Eingriff.
Transparent von Anfang an
Gesetzlich und privat Versicherte sind bei uns herzlich willkommen. Ultraschall bei Beschwerden oder zur Kontrolle eines bekannten Myoms, Blutuntersuchungen und die leitliniengerechte Behandlung übernehmen die Krankenkassen. Akupunktur, erweiterte Hormonanalysen und andere naturheilkundliche Leistungen sind in der Regel Selbstzahlerleistungen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Wir informieren Sie vor der Behandlung, welche Kosten entstehen.
Das sagen unsere Patientinnen
„Kompetenter Arzt!“
„Absolut empfehlenswert! Sowohl der Prof. als auch die Mitarbeiter sind kompetent, nett und freundlich.“
„Ganz toller Arzt. Ich war mit meiner Frau dort um sie zu begleiten, weil sie so furchtbar Angst hatte. Sie selbst sagt auch. Er ist sehr einfühlsam und gibt einem ein super Gefühl dort sehr, sehr gut aufgehoben zu sein. Das Team ist super lieb und …“
Fachwissen, verständlich erklärt
Die Hintergründe ausführlich – zum Aufklappen.
Myome sind gutartige Knoten aus Muskel- und Bindegewebe der Gebärmutter. Sie kommen bei vielen Frauen vor, vor allem in den Jahren vor den Wechseljahren. Myome können einzeln oder zu mehreren auftreten und sehr unterschiedlich groß sein. Für die Beschwerden ist oft ihre Lage entscheidend: Subseröse Myome wachsen an der Außenseite der Gebärmutter und drücken manchmal auf Blase oder Darm. Intramurale Myome liegen in der Muskelwand. Submuköse Myome wölben sich in die Gebärmutterhöhle; sie führen eher zu starken Blutungen und können die Einnistung erschweren. Viele Myome machen keine Beschwerden und werden zufällig bei einer Ultraschalluntersuchung entdeckt. Dann reicht es oft, sie in sinnvollen Abständen zu kontrollieren.
Myome wachsen unter dem Einfluss der Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron. Deshalb entstehen sie in den fruchtbaren Jahren und bilden sich nach den Wechseljahren meist zurück. Auch eine erbliche Veranlagung spielt eine Rolle. In der ganzheitlichen Frauenheilkunde wird oft von einer Östrogendominanz gesprochen: einem Übergewicht der Östrogene im Verhältnis zum Progesteron, wie es etwa in den Jahren vor den Wechseljahren auftreten kann, wenn Eisprünge seltener werden. Östrogendominanz ist keine eigenständige schulmedizinische Diagnose, sondern ein Erklärungsmodell. Prof. Schulte-Uebbing beschäftigt sich seit vielen Jahren damit, etwa in „Morbus Hashimoto, Progesteronmangel, Östrogendominanz“ (Menopause-Kongress, Universität Wien, 2012). Für die Behandlung heißt das: Wir betrachten den Hormonhaushalt im Ganzen, nicht nur das Myom.
Ob und wie stark Umweltfaktoren das Wachstum von Myomen beeinflussen, wird erforscht. Diskutiert werden sogenannte endokrine Disruptoren: Stoffe aus Kunststoffen, Kosmetik, Duftstoffen oder Trinkwasser, die im Körper ähnlich wie Östrogen wirken können. Prof. Schulte-Uebbing hat sich wissenschaftlich viel mit solchen Stoffen befasst, etwa in „Hormonell wirksame Substanzen im Trinkwasser und deren Auswirkungen auf das Hormonsystem der Frau.“ (gyn, 2018). Unsere Praxis ist auch deshalb nikotin- und parfümfrei. Daneben beeinflussen Körpergewicht, Bewegung und Ernährung den Hormonhaushalt, denn Fettgewebe bildet selbst Östrogen. Wir beraten Sie, was Sie im Alltag tun können. Ein Versprechen, dass Myome dadurch kleiner werden, geben wir nicht.
Kleine Myome ohne Beschwerden werden meist nur kontrolliert. Bei starken Blutungen können Medikamente die Blutung verringern; ein Eisenmangel wird ausgeglichen. Hormonelle Medikamente können Beschwerden lindern, manche verkleinern Myome vorübergehend, etwa vor einer Operation. Operativ lassen sich Myome gebärmuttererhaltend entfernen – je nach Lage per Bauchspiegelung, Gebärmutterspiegelung oder offenem Eingriff. Bei abgeschlossener Familienplanung und starken Beschwerden kann auch die Entfernung der Gebärmutter infrage kommen. Daneben gibt es Verfahren ohne Schnitt, etwa die Embolisation, bei der die Blutgefäße des Myoms verschlossen werden, oder fokussierten Ultraschall. Welches Verfahren passt, hängt von Größe, Lage, Beschwerden und Ihrem Kinderwunsch ab.
Nicht jedes Myom muss operiert werden. Eine Operation oder ein anderes Verfahren kann sinnvoll sein, wenn starke Blutungen trotz Behandlung zu Blutarmut führen, wenn ein Myom deutlich auf Blase oder Darm drückt, wenn Schmerzen den Alltag bestimmen oder wenn ein Myom in der Gebärmutterhöhle den Kinderwunsch erschwert. Auch ein schnell wachsendes Myom, besonders nach den Wechseljahren, sollte genauer abgeklärt werden. Wir sagen Ihnen offen, wenn wir einen Eingriff für sinnvoll halten, erklären Möglichkeiten und Risiken und nennen Ihnen geeignete operative Anlaufstellen. Vor und nach dem Eingriff begleiten wir Sie weiter. Die Entscheidung treffen Sie – in Ruhe und gut informiert.
Viele Frauen mit Myomen werden ohne Probleme schwanger. Myome, die in die Gebärmutterhöhle hineinragen, können die Einnistung aber erschweren; dann kann eine Entfernung vor einer Schwangerschaft sinnvoll sein. In der Schwangerschaft können Myome wachsen und Beschwerden machen. Mit den Wechseljahren sinken die Hormonspiegel, und Myome werden meist kleiner. Eine Hormontherapie in den Wechseljahren wägen wir bei bekannten Myomen sorgfältig ab und kontrollieren sie mit Ultraschall. Wächst ein Myom nach den Wechseljahren, klären wir das zügig weiter ab. So behalten Sie und wir die Entwicklung in jeder Lebensphase im Blick.
Gute Fragen. Klare Antworten.
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an – wir nehmen uns Zeit.
Nein. Viele Myome machen keine Beschwerden und müssen nur kontrolliert werden. Eine Behandlung ist sinnvoll, wenn Blutungen, Schmerzen oder Druck Ihren Alltag beeinträchtigen, wenn das Myom schnell wächst oder wenn es einem Kinderwunsch im Weg steht. Was in Ihrer Situation passt, besprechen wir ausführlich.
Myome sind gutartig. Bösartige Muskeltumoren der Gebärmutter sind selten und entstehen nach heutigem Wissen meist nicht aus einem bestehenden Myom. Ein schnell wachsender Knoten, vor allem nach den Wechseljahren, sollte trotzdem zügig abgeklärt werden. Regelmäßige Ultraschallkontrollen geben Ihnen und uns Sicherheit.
Dafür gibt es keine verlässlichen Belege. Ziel naturheilkundlicher Verfahren, einer angepassten Ernährung und Bewegung ist es, den Hormonhaushalt im Blick zu behalten und Beschwerden wie Regelschmerzen zu begleiten. Wir setzen sie ergänzend ein und sagen Ihnen offen, wann ein anderer Weg nötig ist.
Ja, viele Frauen mit Myomen werden ohne Probleme schwanger. Myome, die in die Gebärmutterhöhle hineinragen, können die Einnistung erschweren. Ob ein Myom bei Ihnen eine Rolle spielt, klären wir mit Ultraschall. Bei Bedarf besprechen wir, ob eine Entfernung vor der Schwangerschaft sinnvoll ist.
Mit sinkenden Hormonspiegeln werden Myome meist kleiner, und Blutungsbeschwerden enden mit der letzten Regel. Eine Hormontherapie in den Wechseljahren wägen wir bei Myomen sorgfältig ab. Wächst ein Myom nach den Wechseljahren, klären wir das zügig ab.
Das hängt von Größe, Lage, Beschwerden und Ihrem Alter ab. Ein neu entdecktes Myom kontrollieren wir anfangs häufiger, ein über Jahre stabiles seltener. Bei neuen Beschwerden oder stärkeren Blutungen kommen Sie bitte früher. Den passenden Rhythmus legen wir gemeinsam fest.
Der vaginale Ultraschall ist in der Regel kurz und für die meisten Frauen gut erträglich. Sagen Sie uns, wenn Ihnen etwas unangenehm ist – wir nehmen Rücksicht. Bei großen Myomen ergänzen wir manchmal einen Ultraschall über die Bauchdecke, um das ganze Ausmaß zu sehen.
Ultraschall bei Beschwerden oder zur Kontrolle eines bekannten Myoms, Blutuntersuchungen und die leitliniengerechte Behandlung übernehmen die Krankenkassen. Akupunktur, erweiterte Hormonanalysen und andere naturheilkundliche Leistungen sind meist Selbstzahlerleistungen nach der GOÄ. Wir informieren Sie vorher, welche Kosten entstehen.
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